Welt : Wolfgang Jeschke im Interview: "Entsetzte Wissenschaftler rätseln..."

Herr Jeschke[wie sieht unsere Welt in 50 Jahren a]

In den Laboratorien der Computer-Ingenieure, Gen-Mediziner und Nano-Techniker wird an der Welt der Zukunft gebastelt. Einer Welt, wie wir sie bisher nur aus Science-Fiction-Romanen kannten: Intelligente Roboter konkurrieren mit dem menschlichen Bewusstsein, der Mensch wird genetisch optimiert und mit elektronischen Implantaten aufgerüstet, milliardstelmillimeter messende Nanowerkzeuge sollen unsere Lebenswelt völlig neu erschaffen - schöner, effizienter. Macht sich der Mensch selbst zum Auslaufmodell? Wolfgang Jeschke, 63, ist seit 1973 Lektor und Herausgeber der Science-Fiction-Reihe im Heyne Verlag, schrieb selbst Preisgekröntes und gilt in Deutschland als Spiritus Rector des Genres.

Herr Jeschke, wie sieht unsere Welt in 50 Jahren aus?

Wenn es Kriege gibt um die letzten Ressourcen, dann steht es finster um unser Überleben. Bei den heute schon existierenden Waffenarsenalen, die womöglich sogar von religiösen Fanatikern eingesetzt werden, wäre der Untergang vorprogrammiert. Wenn aber die Vernunft siegt und wir die Überbevölkerung stoppen, den Hunger in der Welt besiegen und das Energieproblem lösen, sehe ich noch Chancen.

Angenommen, die Menschheit hat sich in 50 Jahren noch nicht ausgelöscht. Was wären die gravierendsten Veränderungen in unserem Zusammenleben?

Wir könnten uns beispielsweise Energie aus dem Weltall holen. Durch Photovoltaik, Stromgewinnung durch Licht, via Energiesatelliten, die außerhalb der Atmosphäre die Erde umkreisen und uns Sonnenenergie rund um die Uhr liefern. Damit wird eine Wasserstoffindustrie gespeist, die billige Energie produziert und die Umwelt nicht belastet. Unser Transportsystem könnte revolutioniert werden, wenn wir eines Tages das Geheimnis der Schwerkraft enträtseln. Und das menschliche Zusammenleben wird sich immer mehr in gigantisch anwachsenden Megastädten abspielen, die zu unregierbaren Konglomeraten werden, wie wir es heute bereits in Kairo oder Kalkutta beobachten können. Da funktioniert ja kaum noch die Müllbeseitigung.

Klingt nicht nach einer menschenwürdigen Zukunft.

Für ein menschenwürdiges Dasein wäre es notwendig, dass die Erdbevölkerung auf die Hälfte des jetzigen Standes schrumpft, auf rund 3 Milliarden.

Macht die Beschäftigung mit Science-Fiction so pessimistisch?

Das glaube ich nicht. Es geschieht schon mal, dass ich bei Filmen wie "Shoa" an der Entwicklung des Menschen zu einer intelligenten Spezies zweifle. Aber ich habe meinen Optimismus niemals ganz verloren.

Dient Ihnen die Science-Fiction auch als eine Art Psychotherapie und Lebenshilfe?

Wenn Sie unter Lebenshilfe verstehen, dass mich Science-Fiction für viele Dinge begeistert hat, mir aber auch über Tiefpunkte hinweggeholfen hat, dann ja. Ich sage mir: Nimm deine persönlichen Schläge entgegen, so niederschmetternd sie sind. Wenn du die Sache unter dem Aspekt einiger Millionen Jahre betrachtest oder aus der Entfernung von Lichtjahren - dann ist doch dein Schicksal nicht so gravierend.

Sie weichen aus in die Weiten des Universums, um der Auseinandersetzung mit sich selbst zu entrinnen.

Nein, Science-Fiction hilft mir, Problemlösungen durchzuspielen und Schwierigkeiten zu überwinden.

Allerdings hat die Science-Fiction als literarisches Genre in Deutschland einen denkbar schlechten Ruf.

Leider. Science-Fiction gilt hierzulande seit den 50er Jahren als Schrott. Damals erschienen selbst exzellente Romane in Heftchenform, aber das billige Gewand hat dem Genre sehr geschadet. Viele Leute sind erstaunt, wenn sie hören, dass auch Romane eines anspruchsvollen Autors wie Stanislaw Lem auf Deutsch zunächst als Heftchen erschienen sind. Man sieht bis heute nicht, dass es in der Science-Fiction ebenso Qualitätsunterschiede gibt wie etwa in der Kriegsliteratur. Dort gibt es einerseits Norman Mailer und auf der anderen Seite die Landser-Hefte.

Was unterscheidet gute und schlechte Science-Fiction?

Ein guter Autor stößt auf ein Problem und sagt: Das ist es mir wert, es mal zu Ende zu durchdenken, das spiele ich mal als Szenario durch. Nehmen Sie Kim Stanley Robinson, der die Trilogie "Roter Mars", "Grüner Mars", "Blauer Mars" geschrieben hat - über die Besiedelung unseres Nachbarplaneten. Seine Fragestellung lautet: Was machen wir aus einem nagelneuen Planeten? Versauen wir ihn wie unsere Erde oder lernen wir endlich aus unseren Fehlern?

Dann muss man über dieses Problem viel wissen.

Man muss ungeheuer viel über unsere Welt wissen, um eine davon abweichende zu konstruieren. Oft sind diese Autoren ja hauptberuflich Wissenschaftler oder Wissenschaftsjournalisten, die viel recherchieren. Sie dürfen ein Zukunftsszenario nicht naiv entwerfen - ganz gleich, ob sie es auf der Erde spielen lassen oder auf einem anderen Planeten. Sie müssen einen Planeten, eine Welt komplett erfinden, von der Geographie über das Klima bis hin zur Infrastruktur. Die Science-Fiction spiegelt unsere Ängste und Hoffnungen. Und zwar projiziert in die Zukunft.

Gleichwohl sind es die Ängste und Hoffnungen der jeweiligen Gegenwart.

Richtig. Ein großes Angstpotenzial ist heute die Gentechnik, die Angst vor dem Verlust des Menschenbildes durch die Möglichkeit, beliebige Mischwesen zu erzeugen. Und die Furcht vor einer Art genetischen Golden Creditcard: Nur wer genetisch optimal manipuliert ist, kommt erfolgreich durchs Leben. Eine große Hoffnung, die auch ich teile, verbindet sich mit der Idee, dass wir Menschen das Weltall erobern. Dass wir unsere Ressourcen nicht mehr der Erde entnehmen, sondern vom Mond oder von Asteroiden. Mit diesem Material könnten wir die Raumstationen und -fahrzeuge bauen, um in andere Sternensysteme vorzustoßen und zu überleben - falls die Sonne eines Tages explodiert oder uns ein Meteor trifft und uns das Schicksal der Saurier beschert.

Science-Fiction ist im Gegensatz zu Fantasy rationaler, intellektueller, weniger intuitiv, sie bedient eher das Ingenieursgemüt von Männern.

Fantasy ist ja eine Art heruntergeladene mittelalterliche Literatur. Es gibt Zauberer, es herrscht eine gewisse Schicksalshaftigkeit, alles ist möglich. Es spielt in ferner Vergangenheit oder in einer fernen mythologischen Zukunft. Dort gibt es keine modernen Waffen, sondern magische Schwerter, die häufig ein Eigenleben führen. Science-Fiction schildert auch wundersame Ereignisse, baut aber vom Hier und Jetzt eine rationale Brücke, um zu erklären, wie es zu diesen Dingen durch Erfindungen und Entdeckungen kommt.

Fantasy verzichtet auf eine solche rationale Brücke?

Ja. Das hat sie mit dem Märchen gemeinsam. Arthur C. Clarke, der Autor von "2001 - Odyssee im Weltraum", sagte: Vieles in der modernen Wissenschaft ist von Magie nicht zu unterscheiden. Wenn ich also in Afrika bin, das Radio einschalte und einem Buschmann erklären soll, weshalb er die Stimme eines Sprechers in Kapstadt hört, dann muss ich ein Wunder erklären. Denn der Buschmann hat seine Nachrichten bisher über Trommelfunk Hunderte von Kilometern weit gesendet. Dann kann ich ihm aber erläutern, dass es elektromagnetische Schwingungen gibt, die in dieses Radio kommen, dekodiert und wieder in Schallwellen umgesetzt werden. So arbeitet eben der Science-Fiction-Autor im Gegensatz zum Fantasy-Autor.

Die Reihe "Heyne Science Fiction & Fantasy" wurde 1960 gegründet. Seit 1973 betreuen Sie diese Reihe. Inzwischen gilt sie mit jährlich 80 bis 100 veröffentlichten Titeln als größte Zukunftsliteraturreihe Europas.

Und als die beste.

Sie lachen. Wegen der Auflagen?

Ich schätze, es gibt maximal 10 000 deutschsprachige Leser, die regelmäßig Science-Fiction lesen. In letzter Zeit scheint die Zahl sogar geschrumpft zu sein.

Haben Sie einen Lieblingsautor?

Da gibt es einige: Nancy Kress, Greg Egan, Maria Doria Russell und der weltberühmte William Gibson ...

...der den heute allseits gebräuchlichen Begriff des "Cyberspace" geprägt hat.

Genau, in seinem Roman "Neuromancer". Darin hat Gibson den Raum hinter dem Bildschirm entdeckt. Der Cyberspace ist eine Art Superinternet, in dem der Mensch als Bewusstsein existieren kann, als reine Information, losgelöst von seinem Körper. Gibson hat diese Entwicklungen bereits Anfang der 80er Jahre vorausgesehen. Ende der 90er Jahre hat beispielsweise ein ehemaliger US-Marine-Offizier mit einem Laptop einen Flugzeugträger lahm gelegt.

Gibt es Themen, die aktuell die Literatur dominieren?

Es ist ja bei Science-Fiction immer so gewesen, dass sie den Trends der Naturwissenschaften folgt. Jetzt herrscht sowohl als großer Angstfaktor wie auch als Hoffnungsträger die Gentechnik. Dass man Leben verlängern, Krankheiten ausmerzen oder weitgehend beherrschen kann. Und auf der anderen Seite eben die totale Willkür der Gen-Zerschnippelung und -Zusammensetzung. Es gibt Autoren, die erwägen, dass man eben nicht auf dem Mars Bedingungen schafft, damit der Mensch dort leben kann, sondern umgekehrt: dass man den Menschen verändert, damit er auf dem Mars lebensfähig ist.

Welches Menschenbild überwiegt in Ihrem Genre?

Ganz eindeutig die Vorstellung, dass wir von den Genen dominiert werden. Der zweite große Trend ist die Quantenphysik. Sie behauptet, dass Materie im Innersten aus winzigen Energiepaketen, so genannten Quanten, besteht, dass auf der subatomaren Ebene Ursache und Wirkung, Zeit und Raum aufgehoben sind. Allerdings benutzen viele mittelmäßige Autoren die fantastisch anmutenden Hypothesen der Quantenphysik dazu, um einfach alles möglich werden zu lassen, graben sich damit aber selber das Wasser ab. Es passiert dasselbe wie mit dem Cyberspace. Denn wenn ich in den Raum hinter den Bildschirm gelangen und mich selbst zu was auch immer formen kann, dann bin ich omnipotent und allgegenwärtig, kann überall sein, wo eine Steckdose ist - und das ist dann langweilig. Es gibt dann keine Konflikte mehr.

Quantenphysik wird dadurch zur Fantasy?

Ja. Ich mag es nicht, wenn so was unkritisch eingesetzt wird. Immerhin gibt es seit einem halben Jahrhundert wissenschaftliche Untersuchungen darüber. Es tun sich zwar viele Dinge auf, die noch nicht durchschaut sind, aber Quantenphysik einfach nur als einen Zauberhut zu verwenden, macht mich verdrießlich.

Gibt es Visionen, die so abgedreht sind, dass selbst Sie den Atem anhalten vor Überraschung?

Zum Beispiel der neue Roman des Australiers Greg Egan: "Teranesia". Er spielt irgendwo auf einem Eiland Indonesiens. Dort untersuchen Wissenschaftler merkwürdige Mutationsvorgänge, die bei Schmetterlingen und bei Vögeln auftreten und schließlich auf den Menschen übergreifen. Man vermutet, dass in Parallelwelten die verschiedenen Mutationen durchprobiert werden und die beste in unsere Welt eingeschleust wird. Die entsetzten Wissenschaftler rätseln, ob es sich um irgendeinen seelenlosen Reparaturmechanismus der Evolution handelt oder um eine Waffe aus der Parallelwelt oder eine Krankheit.

Die Prognosen der amerikanischen Computer-Gurus Bill Joy und Ray Kurzweil, die von einer Ablösung des Menschen durch intelligente Roboter künden, füllen die Seiten der deutschen Feuilletons. Kann die Science-Fiction-Literatur da überhaupt mithalten?

Durchaus. Da fällt mir der Autor Iain Banks ein, der in England großen Erfolg hat. Er schildert Szenarien, in denen der Geist schon fast vollständig auf die Maschinen übergegangen ist. Die Menschen werden von Maschinen nur noch geduldet. Denn aus deren Perspektive brauchen die Menschen, wenn sie etwas gefragt werden, so schrecklich lange für eine Antwort. Die Maschinen können ihre Entscheidungen in Nanosekunden treffen - all das wird mit herrlichem englischen Humor erzählt. Und es wird sichtbar, dass der Mensch bloß noch eine zoologische Rarität aus der Vergangenheit ist, die man schützen muss.

Fragt sich nur, wie?

Da hat sich Greg Egan in "Diaspora" Verblüffendes einfallen lassen. Die Bewohner der Galaxis stoßen auf Hinweise, dass eine gigantische Supernova droht, die die Galaxis zerfetzen wird und nichts übrig lässt, was größer als ein Atom ist. Die Leute fragen sich also: Wo speichern wir uns irgendwie ab? Sie finden dann Spuren von einer anderen intelligenten Spezies, die bis tief in den Quantenraum hineingewandert ist. Die hat eine Möglichkeit gefunden, sich in den Quanten in Sicherheit zu bringen - als Information.

Herr Jeschke, Sie wurden 1936 geboren, wuchsen in einer Zeit auf, die geprägt war vom individuellen Überlebenskampf. Sie entdeckten dann als Junge eine Literaturgattung, die Ihnen das Gefühl vermittelte, die Welt könne auch ganz anders sein.

So war das, ja. Ich kann mich noch an den Krieg erinnern, an Dresden als Trümmerfeld. Man erlebte das wie wahrscheinlich jedes Kind mit einer Mischung von Grauen und Faszination. Ich bin dann nach Bayern gekommen und in einem ländlichen Gebiet aufgewachsen, wo schon das Postauto eine Sensation war. Später habe ich eine Mondfinsternis gesehen, und dadurch hat sich mein Blick über die Enge, von der man umgeben war, hinaus auf astronomische Ereignisse gerichtet. Und noch etwas kam hinzu: die Berührung mit den amerikanischen Besatzungstruppen. Die erschienen mir wie Zeitreisende aus der Zukunft. Schauen Sie sich nur mal so eine Packung Chesterfield-Zigaretten an oder Hershey-Schokolade oder so eine Sonnenbrille, wie sie James Dean später trug. Dies und der Jeep, das war für uns das Nonplusultra ...

Amerikanische Besatzer brachten Ihnen sozusagen die Träume ins Haus und ...

die Erkenntnis: Man kann Träume verwirklichen.

Träumen Sie doch mal: Ist es möglich, dass die Menschen in einer Million Jahren noch existieren?

Ich bin überzeugt, dass die menschlichen Gene auch in einer Million Jahre in irgendeiner Form präsent sein werden. Vielleicht in Symbiose mit anderen Organismen, mit elektronischen, nanotechnischen Systemen.

Für wie realistisch halten Sie die Existenz von Leben und Intelligenz außerhalb der Erde?

Ich würde es für unwahrscheinlich halten, wenn wir die einzige intelligente Spezies im Kosmos wären.

Warum tut sich die Wissenschaft so schwer damit?

Das hängt an diesen riesigen Entfernungen und Zeiträumen. Wenn man ansetzt, dass sich alle paar Millionen Jahre irgendwo Leben auf einen gewissen Level empor bewegt, das entweder Raumfahrt betreibt oder zumindest Signale seiner Existenz hinausschicken kann - dann trennen diese Inseln intelligenten Lebens nicht nur ungeheure räumliche Abgründe, sondern auch Millionen von Jahren. Wie also sollen die miteinander in Verbindung kommen? Ich glaube, intelligentes Leben ist nicht gerade dicht gestreut. Aber es könnte in unserer Galaxis 20, 30 Spezies geben.

Eine derartige Perspektive lässt auch etwas wie Fortschritt in einem ganz anderen Verhältnis erscheinen.

Früher bedeutete Fortschritt: noch mehr Technik, noch mehr Wissenschaften, um gemäß biblischem Auftrag, die Erde untertan zu machen, die Natur auszubeuten. Heute bezeichnet man als Fortschritt, was unseren Lebensraum und unseren Fortbestand rettet. Meine Hoffnung setze ich auf die Nanotechnik, also die Steuerung von Molekülen als Werkzeuge mittels Strahlung oder Magnetismus. Damit könnte man auf subtile Weise vieles von dem, was wir kaputt gemacht haben, irgendwann wieder regenerieren.

Die Nanotechnik ist letztlich der Natur abgeschaut.

Stimmt, man nennt das Bionik. Die Fähigkeit der organischen Zelle, sich selbst zu reparieren. Das beherrscht die Natur seit Jahrmillionen. Wir versuchen das künstlich nachzuahmen. Zum Beispiel stehen wir kurz davor, die Wirkungsweise von Chlorophyll zu erkunden, mit dem die Pflanzen seit Jahrmilliarden die Sonnenenergie in Zucker umwandeln. Das ist das Geheimnis der Mechanik des Lebens.

Also hinken wir mit all unseren Erkenntnissen dem Raffinement der Natur hinterher?

Natürlich. Die Zukunft gehört in jedem Fall nicht der Großtechnik wie Energiegewinnung durch Staudämme, Braunkohlekraftwerke und Atomkraftwerke, sondern der subtilen Technik. Dazu gehört etwa die Photovoltaik bis in den Nanobereich des Chlorophylls, Gewebezüchtung zur Nahrungsgewinnung oder Müllrecycling durch Bakterien, mit denen wir auch verseuchte Böden und Meere regenerieren könnten.

Dann bedeutet wahrer Fortschritt in Richtung zu mehr Lebensqualität: Subtilität, Intelligenz, Natur?

Klar. Wenn Sie bedenken, dass in und auf einem menschlichen Körper sich mehr lebenswichtige Mikroorganismen tummeln als Menschen auf der ganzen Erde, dann zeigt das: Wir können ohne Natur gar nicht existieren. Unsere einzige Überlebenschance ist es, dass der Mensch sich seiner natürlichen Herkunft nicht gänzlich entledigt, sondern sich seiner Einbettung in die Natur erst recht bewusst wird.

Auf der "Horizonte"-Seite: Ein Besuch bei Stanislaw Lem.

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