Welt : Worauf es ankommt

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Dumpfe Beleidigungen der Jury braucht bei der Mannheimer PopAkademie im Gegensatz zur medialen Popstarsuche kein Bewerber befürchten. Dennoch ist die Auswahl hart, schließlich stehen namhafte Stifter hinter der Akadmie, wie das Land Baden-Württemberg, die Stadt Mannheim, der Musikkonzern Universal und der SWR. Etwa 700 Bewerbungen sind eingegangen, jeder Kandidat musste auf einem Demo-Band sein musikalisches Talent vorab beweisen. Nur jeder Zehnte erhielt die Chance, der Jury seine Fähigkeiten persönlich unter Beweis zu stellen, nur rund 25 Kandidaten werden genommen. „Die Qualität der Bewerber war sehr hoch“, sagt Leiter Udo Dahmen. Doch wer wird genommen, wer scheidet aus? Vor allem, wenn sich die Kandidaten als Sänger oder Instrumentalist bewerben, „sollten sie in der Lage sein, ihre Message durch ihre Songs und Performance ausdrucksvoll und glaubwürdig rüberzubringen“, sagt Dahmen. Die Auswahlkriterien:

Musikalisches Talent: Der Test erfordert ein exzellentes Gehör, doch vor allem die praktische Veranlagung ist wichtig.

Kreativität: Das Darstellungsvermögen eigener künstlerischer Ideen, Phantasiereichtum und Spontaneität auf der Bühne.

Erfahrung: Auf dem Bewerbungsbogen müssen Kandidaten eintragen, wo und wie oft sie aufgetreten sind, welche Stücke sie bereits herausgebracht, welche Preise und Auszeichnungen sie erhalten haben.

Ausstrahlung: Nicht nur der Inhalt, auch die Verpackung ist wichtig beim Produkt Popmusik. Wer sich gut verkaufen kann, hat große Vorteile.

Motivation: „Wichtig ist der Wille, eigenständig etwas auf die Beine zu stellen“, sagt Dahmen.pon

Weiteres im Internet:

www.pop-akademie.de

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