Welt : Yellowstone-Park: Feuer zerstört Wald

Ein Buschfeuer im amerikanischen Yellowstone National Park hat bis zum Freitagabend rund 1200 Hektar Wald vernichtet. Über 800 Feuerwehrleute kämpfen seit Tagen in dem schwer zugänglichen Gebiet aus der Luft und vom Boden gegen die Flammen an. Leichte Regenschauer halfen in der Nacht zum Samstag bei den Löscharbeiten, doch am Wochenende wurden so genannte "trockene Gewitter" mit Blitzen aber ohne Niederschlag erwartet. Das Feuer in dem National Park wurde vor einer Woche durch einen Blitz entfacht.

Die Ostzufahrt zu dem beliebten Ausflugsziel, die im letzten Jahr von über 300 000 Besuchern benutzt wurde, bleibt weiterhin geschlossen. Der größte Teil des Parks, der jährlich von drei Millionen Menschen besucht wird, ist jedoch geöffnet. Das Feuer rückte bis auf wenige hundert Meter an die Straße und an Parkgebäude heran.

Der Nationalpark, mit 9000 Quadratkilometern einer der größten der Welt, war 1988 von einem riesigen Feuer heimgesucht worden. Fast ein Drittel der Fläche brannte ab. Das Revier, das derzeit betroffen ist, blieb damals von den Flammen verschont. Nach Angaben der Parkhüter konnte sich dort in den letzten Jahren leicht brennbares Unterholz anhäufen. Zur Zeit brennen fünfzehn größere Feuer in neun westlichen Bundesstaaten, darunter Kalifornien, Washington, Montana und Wyoming.

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