Welt : Yvonne und Klausjürgen Wussow: Streit jetzt vor Gericht

Im "Rosenkrieg" zwischen Yvonne und Klausjürgen Wussow ist eine neue Runde eingeläutet worden: Vor der Hamburger Zivilkammer hat am Mittwoch der Prozess um Mietforderungen der Journalistin gegen den Schauspieler und Vater ihres achtjährigen Sohnes Benjamin begonnen. Das Ex-Paar streitet seit der Trennung im Januar vergangenen Jahres in den Klatschspalten um ausstehende Mietforderungen für die gemeinsame Hamburger Wohnung in Höhe von rund 32 000 Mark. Ein persönliches Duell vor Gericht blieb dem zerstrittenen Paar erspart: Der Schauspieler kam aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Termin. Yvonne Wussow, die im eleganten Nadelstreifen-Kostüm und hohen schwarzen Stiefeln vor Gericht erschien, hat nach eigenen Angaben in der Presse nach neunjähriger Ehe seit der Trennung kein Geld bekommen. "Er kam von einer Reise gar nicht erst wieder zurück und zahlte drei Monate überhaupt keinen Unterhalt - ich war vollkommen mittellos", sagte die brünette Journalistin den Richtern. Schließlich habe sie sogar eine Räumungsklage bekommen. Sie habe rund 64000 Mark der gemeinsamen Schulden tilgen müssen.

Klausjürgen Wussows Anwalt sah das ganz anders. Er sagte, sein Mandant habe mit einem bereits gezahlten Betrag von 130 000 Mark schon genug gemeinsame Verpflichtungen beglichen. Die Schuld an der Eskalation der Beziehung trage ausschließlich Frau Wussow, erklärte er. Um das gemeinsame Kind mache sich Klausjürgen Wussow "ziemlich große Sorgen". Er mache deshalb zur Zeit von seinem Besuchsrecht keinen Gebrauch, um Streit mit seiner Noch-Ehefrau zu vermeiden.

Der Rosenkrieg in den Klatsch-Spalten deutscher Zeitungen hatte bereits kurz nach der Trennung des Paares begonnen. Beide warfen sich vor, der jeweils andere sei Auslöser für die Trennung gewesen. Zuletzt stritten sich beide in den Medien hauptsächlich ums Geld. Beinahe wöchentlich fand sich einer der Ehepartner auf den Titeln bunter Blätter. Erst vor wenigen Tagen zeigte etwa die "Bild"- Zeitung Yvonne Wussow in einem Hamburger Sozialamt. 561 Mark monatlich bekommt sie dem Bericht nach als laufende Hilfe zum Lebensunterhalt.

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