Zahlen : 500 HIV-Neuinfektionen in Berlin 2008

Nach Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) gab es im Jahr 2008 in Berlin rund 500 HIV-Neuinfektionen. 475 der Infizierten sind Männer, 25 Frauen.

89 Prozent der Infizierten sind Männer, die Sex mit Männern haben. Weitere zehn Prozent der Infektionen gehen auf heterosexuelle Kontakte zurück. Ansteckungen durch Drogengebrauch und Mutter-Kind-Übertragung kommen vor, sind aber verschwindend selten.

Ende 2008 lebten rund 9200 Menschen in Berlin mit HIV/Aids. Davon waren 8100 Männer, 1150 Frauen und 20 Kinder - Abweichungen in der Summe  ergeben sich aus der Tatsache, dass das RKI nur Schätzwerte angibt.

Etwa 100 HIV-Infizierte Berliner sind im Jahr 2008 an ihrer Krankheit gestorben. Deutschlandweit waren es rund 650.

Im gesamten Bundesgebiet steckten sich 2008 etwa 3000 Menschen neu mit HIV an - darunter 2650 Männer, 350 Frauen und 25 Kinder. 72 Prozent der Infektionen gehen auf homosexuelle, 20 Prozent auf heterosexuelle Kontakte zurück. In acht Prozent der Fälle war Drogengebrauch der Grund.

Insgesamt lebten Ende 2008 rund 63.500 Menschen mit HIV/Aids in Deutschland. jo

Link: Die RKI-Datenblätter als Pdf-Dokumente

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