Zahlen und Fakten : Stierkämpfe

Die ersten Überlieferungen von Stierkämpfen datieren auf 1080 in der Stadt Avila. Bis Ende des 18. Jahrhunderts waren Corridas jedoch eher unbeliebt, die erste Arena wurde erst 1749 gebaut. In Spanien finden jährlich etwa 2000 Stierkampfveranstaltungen statt, die 16 000 Menschen beschäftigen. Jedes Jahr werden dabei 50 000 Tiere getötet. Es gibt 1200 Zuchtbetriebe mit über 70 000 Beschäftigten. Die Branche erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Euro. Toreros erhalten Gagen von bis zu 50 000 Euro. Der Stierkampf überlebt nur dank staatlicher Subvention. 2009 betrug sie 564 Millionen Euro. Interessierten sich 1972 noch 45 Prozent der Spanier für den Stierkampf, waren es 2006 laut Gallup nur noch 26,7 Prozent. jagr

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