Zeitumstellung : Die kommende Nacht ist eine Stunde kürzer

In der Nacht zum Sonntag wird uns eine Stunde geklaut: Um zwei Uhr morgens werden die Uhren auf drei Uhr vorgestellt, die Sommerzeit beginnt. Langschläfer freuen sich, dass es dann morgens wieder länger dunkel ist.

Um zwei Uhr wird die Sommerzeit eingestellt: Dann ist es plötzlich drei Uhr.
Um zwei Uhr wird die Sommerzeit eingestellt: Dann ist es plötzlich drei Uhr.Foto: dpa

In der Nacht zum Sonntag beginnt die Sommerzeit: Die Uhren werden um 02.00 Uhr morgens um eine Stunde vorgestellt, die Nacht ist also eine Stunde kürzer. Taktgeber für die Zeitumstellung ist in Deutschland die Atomuhr der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Über einen Sender werden die Signale übertragen, durch die sich die Funkuhren automatisch an die Zeitumstellung anpassen.

Grundlage für die Zeitumstellung ist eine EU-weite Regelung. Danach beginnt die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) in allen Mitgliedstaaten jeweils am letzten Sonntag im März und endet am letzten Sonntag im Oktober. Dann werden die Uhren wieder um eine Stunde zurückgedreht.

Die Sommerzeit wurde 1980 aus Gründen der Energieeinsparung in Deutschland eingeführt. Nach Ansicht von Kritikern sind allerdings dadurch entstehende Energiespareffekte kaum nachweisbar. Außerdem kann die Zeitumstellung bei sensiblen Menschen die „innere Uhr“ durcheinander bringen, was vorübergehend zu Müdigkeit und Schlafstörungen führen kann. Viele brauchen mehrere Tage, um sich an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus anzupassen. (AFP)

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