Welt : Zu schön

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Hitze um 40 Grad wünscht sich wohl kaum ein Urlauber. Die Folgen heißer Tage und Nächte für gesunde Menschen sollte man aber nicht dramatisieren. Ein paar Regeln helfen, wenn es heiß wird:

Schwitzen! Das sorgt für eine gleich bleibende Körpertemperatur trotz wechselnder Wetterlagen. Wenn das Wasser auf der Hautoberfläche verdunstet, verschafft das ein wenig Kühlung. Diesen Effekt schafft auch ein feuchtes Hemd.

Viel trinken! Denn die ausgeschwitzte Flüssigkeit muss nachgefüllt werden – am besten mit Leitungs- oder Mineralwasser, ohne Kalorien und Alkohol. Normalerweise ist auf das Durstempfinden Verlass – man muss darauf reagieren können und sollte deshalb bei Ausflügen eine Flasche dabei haben.

Siesta! In südlichen Ländern pulsiert das aktive Leben in den Morgen- und Abendstunden. Man sollte sie für alle nötigen Gänge und ein bisschen zusätzliche Bewegung nutzen, sonst wird man schlapp. Früh aufstehen und lang aufbleiben, dazwischen tut eine Siesta gut.

Schatten tut gut: In abgedunkelten Zimmern bleibt es kühler. Wenigstens der Kopf sollte in der Sonne abgedeckt sein. UV-Strahlen bräunen auch noch unterm Sonnenschirm.

Sport ohne Ehrgeiz: Einerseits bringt Bewegung den Kreislauf in Schwung und ist gesund. Trainierte leiden weniger unter extremer Hitze oder Kälte. Andererseits kann das bodennahe Ozon die Schleimhäute reizen. Leistungssport wird bei Hitze ungesund. Ein Tennismatch am Morgen, Jogging oder Schwimmen vor dem Abendessen tun gut.

Besser schlafen! Wo es deutlich unterscheidbare Jahreszeiten gibt, schlafen Menschen im Winter tiefer und länger als im Sommer. Möglicherweise brauchen wir jetzt auch weniger Schlaf. Statt Decke genügt bei Hitze oft ein Laken. Das aber sollte sein, weil man sonst nach dem Schwitzen ungeschützt abkühlt – was vielleicht einen Infekt begünstigt. aml

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