• Zwei weitere Sars-Tote in Toronto 6000 Menschen unter Quarantäne/ weltweit 8240 Erkrankungen

Welt : Zwei weitere Sars-Tote in Toronto 6000 Menschen unter Quarantäne/ weltweit 8240 Erkrankungen

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Toronto/Peking (dpa). In der kanadischen Metropole Toronto geht wieder die Angst vor der Lungenkrankheit Sars um. Wie der britische Sender BBC am Donnerstag berichtete, starben am Mittwoch zwei weitere Frauen. Eine Schule sei geschlossen, 1700 Lehrer und Schüler unter Quarantäne gestellt worden – insgesamt sind von dieser Maßnahme im Großraum Toronto mehr als 6000 Menschen betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte Sars in einer Resolution als die erste ernsthafte Infektionskrankheit des 21. Jahrhunderts ein.

Weltweit registrierte die WHO bis Mittwochabend 8240 SarsFälle und 745 Tote. Angesichts der weltweiten Ausbreitung des Schweren Akuten Atemwegssyndroms (Sars) einigten sich die 192 WHO-Mitglieder auf neue Regeln: Die WHO darf bei einem Ausbruch von Krankheiten vor Ort Untersuchungen anstellen und dabei alle offiziellen und inoffiziellen Quellen nutzen. Die Lungenerkrankung sei eine ernste Bedrohung für die Volkswirtschaft, die Versorgung der Bevölkerung und das Funktionieren der Gesundheitssysteme, heißt es in der Resolution vom Mittwoch. Die Krankheit verursache großes menschliches Leid.

Ein privat finanzierter Fonds in Höhe von umgerechnet 85 Millionen Euro soll ins Leben gerufen werden, um Sars in den asiatischen Ländern zu bekämpfen.

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