Welt : Zwei Zehnjährige wegen Sammel-Karten bedroht

Mit vorgehaltenem Messer hat ein Gruppe Jugendlicher in Swindon (Südengland) zwei Zehnjährige gezwungen, ihre Sammlung von Pokemon-Karten herauszugeben. Nach dem Vorfall warnte ein Polizeisprecher alle Eltern, ihre Kinder außerhalb des Hauses mit den Karten spielen zu lassen. Diese seien inzwischen Sammler-Stücke und würden teilweise zu einem Stückpreis von umgerechnet 700 Mark gehandelt. Der Run auf Pokemon-Fanartikel sei ein "landesweites Problem".

Die japanischen Comic-Figuren haben bei Jüngeren fast schon Kultstatus erreicht. 1996 brachte Nintendo ein Pokemon-Computerspiel auf den Markt. Inzwischen gibt es eine Fernsehserie sowie einen Film mit den kleinen Monstern. Allein der Vertrieb der Pokemon-Sammelkarten brachte Nintendo einen Umsatz von 800 Millionen Mark.

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