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Zwischenstopp in Kenia : Verdächtiger Gegenstand in Air-France-Maschine war keine Bombe

Der verdächtige Gegenstad bestand aus Karton, Papier und einer Zeitschaltuhr. Was genau den Verdacht auf eine Bombe ausgelöst hat, ist unklar.

Wegen eines verdächtigen Gegenstands an Bord ist eine Air-France-Maschine in Kenia zwischengelandet.
Wegen eines verdächtigen Gegenstands an Bord ist eine Air-France-Maschine in Kenia zwischengelandet.Foto: dpa/EPA/Str

Ein Passagierflugzeig von Air France Flug von Mauritius nach Paris ist nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstandes außerplanmäßig in Kenia gelandet. Die Maschine landete in der Nacht zum Sonntag auf dem Flughafen von Mombasa, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Alle Passagiere seien über die Rutschen aus dem Flugzeug gebracht worden.
Das an Bord gefundene verdächtige Objekt war nach ersten Untersuchungen keine Bombe. Es habe sich um einen falschen Alarm gehandelt, sagte Air-France-Chef Frédéric Gagey am Sonntag in Paris. Der Gegenstand habe keinen Sprengstoff enthalten. Er habe aus Karton, Papier und einer Zeitschaltuhr bestanden, die an einen Küchenwecker erinnere. „Wir werden die Untersuchung abwarten.“ Der Gegenstand war in der Nacht zu Sonntag auf dem Flug von Mauritius nach Paris in einer Flugzeugtoilette entdeckt worden; die Maschine landete daraufhin in Kenia.

Passagiere fliegen noch Sonntag weiter

Was genau den Verdacht erregt hatte, teilte die Fluggesellschaft zunächst nicht mit. „Air France steht in engem Kontakt mit den Behörden, die eine Untersuchung durchführen, um die Herkunft des Alarms und die genaue Art des an Bord gefundenen Objektes zu identifizieren“, hieß es. Kenianischen Medienberichten zufolge hatte ein Passagier den verdächtigen Gegenstand in einer Toilette des Flugzeugs entdeckt und dann die Besatzung informiert.
Flug AF463 landete laut Air France um 0.36 Uhr örtlicher Zeit (22.36 Uhr deutscher Zeit) in Mombasa. Das Bodenpersonal des Flughafens habe sich um die Passagiere gekümmert, diese sollten ihr Reise noch am Sonntag mit einem neuen Flugzeug fortsetzen können.
Nach dem Zwischenfall blieb der Flughafen der Hafenstadt zunächst für einige Stunden gesperrt. Die Fluggesellschaft Kenya Airways warnte Passagiere daher vor Verspätungen bei einigen Flügen von und nach Mombasa. (dpa)

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