Werder Bremen : Klubs buhlen um Manager Klaus Allofs

Klaus Allofs ist ein Vater des Erfolgs von Werder Bremen. Nun steht der Sportdirektor offenbar auf der Wunschliste anderer Vereine. "Werder ist mein erster Ansprechpartner", so Allofs. Es gebe aber kein bedingungsloses "Ja" zu Bremen.

Allofs
Mit Trainer Schaaf (r.) und Klaus Allofs kam der Erfolg nach Bremen zurück. -Foto: dpa

Bremen Der Ex-Fußball-Nationalspieler hat die Bemühungen verschiedener Klubs bestätigt, ihn zu verpflichten. "Dass es Interesse von anderen Vereinen gibt, ist Fakt", sagte Allofs der "Bild-Zeitung". Sein Vertrag beim Tabellenzweiten der Bundesliga läuft 2009 aus.

Der 51-Jährige betonte, dass er zunächst mit seinem bisherigen Arbeitgeber über eine Verlängerung des Vertrages verhandeln will: "Werder ist mein erster Ansprechpartner. Parallele Gespräche mit anderen Klubs gibt es selbstverständlich nicht." Erste Gespräche mit den Hanseaten sollen im neuen Jahr nach der Rückkehr der Bremer Mannschaft aus dem Trainingslager im türkischen Belek (6. bis 13. Januar) stattfinden.

Kein bedingungsloses "Ja" zu Werder

Laut Allofs ist der Werder-Aufsichtsrat über das Interesse von Konkurrenzklubs informiert. Trotz der erfolgreichen Arbeit in den vergangenen Jahren - unter anderem gewannen die Bremer 2004 Meisterschaft und Pokal - wollte der Ex-Profi nicht bedingungslos "Ja" zu Werder sagen: "Ich kann nicht zusagen, dass ich in Bremen bleibe. Dafür müssten wir erst mal miteinander reden".

Allofs arbeitet seit 1999 als Geschäftsführer für Werder Bremen. Mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden Thomas Schaaf, der als Trainer ebenfalls seit acht Jahren für Werder tätig ist, bildet er eines der erfolgreichen Duos der Fußball-Bundesliga. Schaaf hatte am 18. Oktober 2007 seinen Vertrag in Bremen bis 2010 verlängert. (ae/dpa)