Der Tagesspiegel : Winterwelt und Winterzauber Ab Sonnabend wird am Potsdamer Platz gerodelt

Aliki Nassoufis

Noch ist in Berlin keine einzige Schneeflocke gefallen – aber am Potsdamer Platz wird man ab Sonnabend rodeln können. Eine 60 Meter lange, zwölf Meter hohe Bahn dafür wird derzeit aufgebaut – als Teil der „Winterwelt“ auf dem Daimler-Chrysler-Areal. „Nachdem im vergangenen Jahr die Eislaufbahn so gut angenommen wurde, wollten wir unser Angebot erweitern“, sagt Sprecherin Ute von Vellberg. Normale Holzschlitten dürfen auf der Rodelbahn allerdings aus Sicherheitsgründen nicht fahren. Nur aufblasbare Ringe, so genannte Snowtubes, sind erlaubt. Wer keine eigenen hat, kann sie für 1,50 Euro pro Fahrt ausleihen.

Gleich nebenan wird ein Skikarussell aufgebaut. Kinder bis zu fünf Jahren werden hier von einem Schlepplift und auf Skiern stehend im Kreis gezogen. Auch die Eislaufbahn wird es wieder geben. Dazu kommt eine 300 Jahre alte Almhütte aus dem Salzburger Land – die mit Holzverkleidung und einer Feuerstelle an Skiurlaube erinnert – dazu Glühwein und andere Buden. Der Eintritt ist jeweils frei.

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) wird die Winterwelt am Sonnabend um 14 Uhr eröffnen. Schließlich passt die Idee gut in die weltweite Werbekampagne „Winterzauber“, die Touristen in den nächsten Monaten nach Berlin locken soll. Auf 600 000 zusätzliche Übernachtungen hoffen Senat und Wirtschaft, die sich die Werbeaktion 6,3 Millionen Euro kosten lassen, drei Millionen davon aus der Landeskasse. Zum „Winterzauber“ gehört die Werbung für die mehr als 40 Berliner Weihnachtsmärkte, für Adventskonzerte, das übrige Kulturangebot der Stadt und nicht zuletzt für ihre zahlreichen Shopping-Möglichkeiten.

Winterwelt bis 9. Januar täglich 10 bis 22 Uhr, Eisbahn nur bis 21.30 Uhr. Informationen über das „Winterzauber“-Programm im Netz unter www.winterzauber-berlin.de oder Tel. 25 00 25.

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