Wirtschaft :   NACHRICHTEN  

Firmen fordern Geld von Lehman

München - Ein Jahr nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers melden deutsche Gläubiger nach einem Bericht des „Focus“ Ansprüche in mehrstelliger Millionenhöhe an. Den höchsten Betrag unter den deutschen Konzernen fordere mit 345 Millionen Dollar der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE), berichtet das Magazin unter Berufung auf die aktuelle Liste der Firmen, Kommunen und Privatpersonen, die Forderungen gegen die in Insolvenz befindliche Bank geltend machen. Auf Platz zwei folgt demnach die Lufthansa mit Forderungen von 128 Millionen Dollar. Zu den größten deutschen Gläubigern zählt auch die Deutsche Bank mit Ansprüchen von 59 Millionen Dollar. dpa

Drei weitere US-Banken Pleite

Washington - In den USA sind drei weitere Banken im Zuge der Finanzkrise zusammengebrochen. Die Einlagensicherung FDIC schloss am Freitag die Corus Bank in Chicago. Es ist das viertgrößte Institut, das in diesem Jahr schließen muss. Mit der Pleite von zwei weiteren kleineren Banken steigt die Zahl der kollabierten US-Geldhäuser seit Jahresbeginn auf 92. Die Geschäfte der elf Corus-Filialen werden von MB Financial weitergeführt. Die FDIC hatte jüngst vor weiteren Bankenzusammenbrüchen gewarnt. rtr

Weniger Durst auf Cola-Bier

Düsseldorf - Nach Jahren kräftigen Wachstums haben die deutschen Brauer in den ersten sieben Monaten des Jahres weniger Biermischgetränke abgesetzt. Erstmals sei der Absatz der Biermischgetränke rückläufig, sagte ein Sprecher des Deutschen Brauer-Bundes der „Wirtschaftswoche“. Demnach ging der Absatz von Radler, Cola-Bier und neuartigen Mischgetränken mit Weizenbier um sieben Prozent auf 2,6 Millionen Hektoliter zurück. Am stärksten sei der Absatz in Berlin und Brandenburg mit einem Minus von 15,8 Prozent gesunken. dpa

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