Wirtschaft :   NACHRICHTEN  

EnBW setzt auf Asien und Afrika

Stuttgart - Der Energiekonzern EnBW setzt beim Ausbau seines Geschäfts auch auf Gas aus Asien oder Afrika. „Wir müssen uns beim Bezug von Gas mehrere Möglichkeiten offenhalten“, sagte Unternehmenschef Hans-Peter Villis. Der Energiekonzern, der bisher vor allem im Geschäft mit Strom stark ist, will sein Gasgeschäft deutlich ausweiten. Zudem möchte EnBW mit neuen Quellen und Partnern weniger abhängig werden von Vorlieferanten. „Die Zukunft des Gases liegt nicht nur im Osten“, sagte der EnBW-Chef. dpa

Kolumbien verlangt Informationen

Bogotá - Das kolumbianische Verteidigungsministerium will bei den deutschen Behörden Informationen über die mögliche Bestechung von Mitarbeitern des Ministeriums durch das deutsche Unternehmen Ferrostaal einholen. Damit reagierte das Land auf einen Bericht des „Spiegel“, der Essener Konzern habe 2006 für ein Unternehmen in der Nähe von Bremen den Verkauf eines Küstenwachbootes an die kolumbianische Marine „eingefädelt“. Dabei seien Bestechungsgelder in Höhe von 625 000 und 840 000 Euro an „Entscheidungsträger bei Marine und Ministerium“ in Kolumbien organisiert worden. dpa

China soll aufwerten

Washington - Die USA verschieben die Veröffentlichung eines Regierungsberichts über Chinas Währungspolitik. In den nächsten Monaten gebe es stattdessen eine Reihe von internationalen Spitzentreffen, „die zur jetzigen Zeit den besten Weg darstellen, die US-Interessen voranzutreiben“, teilte US-Finanzminister Timothy Geithner am Samstag mit. Der US-Kongress hatte zuletzt den Druck auf Geithner verstärkt, China in dem für 15. April geplanten Report offiziell vorzuwerfen, die Landeswährung Yuan zu manipulieren, um seine Exporte auf diese Weise künstlich zu verbilligen. Geithner forderte dennoch von Peking mehr Flexibilität seiner Währung. dpa

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