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Fiat-Tarifvertrag knapp angenommen



Turin - Die mehr als 5000 Beschäftigten im Stammwerk des Autobauers Fiat in Turin-Mirafiori haben einen umstrittenen neuen Tarifvertrag knapp angenommen. 54 Prozent stimmten für die Pläne von Fiat-Chef Sergio Marchionne, der für das Werk flexiblere Verträge, längere Arbeitsschichten und kürzere Pausen verlangt. Das wurde am Samstag im Werk bekannt gegeben. Die Regierung in Rom begrüßte die Zustimmung. Nach dem Abkommen, das vor allem von der linken Gewerkschaft Cgil-Fiom als „skandalös“ abgelehnt wurde, soll eine Milliarde Euro in das Werk investiert werden – auch, um dort zusammen mit dem US-Partner Chrysler einen neuen Jeep zu bauen. Fiat hält 25 Prozent an Chrysler. dpa

Aufschwung soll 2012 anhalten

Berlin - Die Bundesregierung rechnet für das laufende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von bis zu 2,4 Prozent und für 2012 von immerhin bis zu 1,9 Prozent. Das geht übereinstimmenden Medienberichten zufolge aus dem Jahreswirtschaftsbericht hervor, den Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Mittwoch dem Kabinett vorlegen will. Angesichts der guten Konjunktur signalisierten auch Unternehmer Bereitschaft zu deutlichen Lohnerhöhungen. Bislang war die Regierung für das laufende Jahr offiziell von einem Wachstum um 1,8 Prozent ausgegangen. AFP

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