NACHRICHTEN   :   NACHRICHTEN  

Experten warnen vor Stromausfällen

Berlin - Das Risiko von Stromausfällen wächst: Das Bundeswirtschaftsministerium befürchtet schon in naher Zukunft gravierende Störungen im deutschen Netz. Es gebe erhebliche Verzögerungen beim Bau neuer Überlandleitungen – etwa wegen des Widerstands der Bevölkerung. Dies geht aus dem neuen Elektrizitätsbericht von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hervor. Das Netz sei schon jetzt zeitweise bis an seine Kapazitätsgrenzen ausgelastet. Werde der Ausbau angesichts des starken Zuwachses bei den erneuerbaren Energien nicht beschleunigt, bedrohe dies die Sicherheit der Stromversorgung. Das Gutachten basiert auf Untersuchungen aus dem Zeitraum Juni 2009 bis März 2010. dpa

Facebook sammelt Geld ein

Seattle - Das Internet-Netzwerk Facebook hat bei Investoren wie geplant 1,5 Milliarden Dollar eingesammelt. Damit werde das Unternehmen mit rund 50 Milliarden Dollar bewertet, teilte Facebook am Wochenende mit. Die Beteiligungen sollen über einen Fonds laufen, der Aktien an Facebook hält. Die US-Bank Goldman Sachs verwaltet die Anlage. Das Geldhaus investierte selbst 450 Millionen Dollar, 50 Millionen Dollar kamen vom russischen Investor Digital Sky Technologies. Facebook kündigte an, spätestens am 30. April Bilanzen zu veröffentlichen. Experten sehen in dem Schritt eine Vorbereitung auf einen Börsengang. rtr

Reeder sollen Flagge zeigen

Berlin - Im Kampf gegen Piratenangriffe am Horn von Afrika hat die Bundesregierung die Reedereien aufgefordert, mehr Schiffe unter deutscher Flagge fahren zu lassen. „Jeder Reeder muss wissen, dass wir ihm sehr viel besser helfen können, wenn sein Schiff unter deutscher Flagge fährt“, sagte der maritime Koordinator der Regierung, Wirtschaftsstaatssekretär Hans-Joachim Otto, der „Wirtschaftswoche“. Von 3500 Schiffen deutscher Reedereien sind derzeit nur rund 440 mit deutscher Flagge unterwegs.Am Montag hat Otto Experten nach Berlin eingeladen, um einen besseren Schutz gegen Piraten im Indischen Ozean zu besprechen. dpa

Metallbetriebe stellen wieder ein

Frankfurt am Main - Der wirtschaftliche Aufschwung führt zu einer regen Nachfrage nach Mitarbeitern in der Metall- und Elektroindustrie. Wegen der guten Auftragslage habe es von April bis November 2010 einen Zuwachs von rund 40 000 auf insgesamt 3,4 Millionen Beschäftigte gegeben, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Gabriele Sons, der „Rheinpfalz am Sonntag“. Das sei „überraschend früh“, da es wegen der Beschäftigungssicherung in der Krise immer noch Personalüberhang in den Firmen gebe. rtr

Citigroup erhöht Chefgehalt

New York - Die Zeit der Bescheidenheit ist auch bei der staatlich geretteten US- Großbank Citigroup vorbei. Bankchef Vikram Pandit, der in den Krisenjahren nur einen Dollar Grundgehalt im Jahr kassierte, bekommt ab sofort mindestens 1,75 Millionen Dollar (1,3 Millionen Euro) überwiesen. Der Verwaltungsrat sei sehr zufrieden mit den Fortschritten, die die Bank unter Vikrams Leitung gemacht habe, hieß es zur Begründung. Im vergangenen Jahr verdiente die Citigroup wieder 10,6 Milliarden Dollar. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben