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Berliner Handwerk bildet mehr aus



Berlin - Das Berliner Handwerk hat mehr Ausbildungsplätze bereitgestellt. Die Zahl der neuen Verträge stieg von 3472 im Jahr 2009 auf 3512 im vergangenen Jahr, teilte die Berliner Handwerkskammer mit. Bei den Verträgen in außerbetrieblichen Einrichtungen sei aber ein Rückgang um 14,2 Prozent zu verzeichnen. Zudem entscheiden sich immer mehr Jugendliche mit Abitur für eine Lehre im Handwerk. Vor fünf Jahren hatte nur jeder zehnte Ausbildungsanfänger die Hochschulreife, inzwischen ist es fast jeder sechste. Das zeige „dass das Handwerk für leistungsstarke Jugendliche immer attraktiver wird“, sagte der Geschäftsführer der Berliner Handwerkskammer Ulrich Wiegand. Tsp



Sparkassen für geheimen Stresstest

Berlin - Die deutschen Sparkassen sprechen sich gegen die Veröffentlichung der Stresstests für Banken aus. „Ich finde das sehr problematisch“, sagte der Vorstand des Dachverbandes DSGV, Karl-Peter Schackmann-Fallis. Die Ergebnisse könnten an den Finanzmärkten falsch interpretiert werden. Vor allem die Veröffentlichung von Liquiditätsdaten sei riskant. Nach den ersten Stresstests im vergangenen Sommer sollen Europas Banken in diesem Jahr wieder geprüft werden. Der DSGV geht davon aus, dass die deutschen Landesbanken erneut alle den Härtetest bestehen. „Die Landesbanken haben ihre Risikoaktiva abgebaut und erfolgreich an der Verbesserung ihrer Situation gearbeitet“, sagte Schackmann-Fallis.rtr



Keine Kreditklemme

Frankfurt am Main - Auf dem Kreditmarkt deutet sich weitere Entspannung an. Einer Bundesbank-Umfrage zufolge können Unternehmen in Deutschland darauf bauen, dass Geschäftsbanken ihnen Gelder zur Verfügung stellen. Auch unter Berücksichtigung schärferer Vorschriften – etwa den neuen Eigenkapitalvorgaben („Basel III“) – gingen die Banken selbst derzeit nicht von Engpässen in der Bankkreditfinanzierung aus, teilte die Bundesbank am Dienstag mit. Für 2011 erwarten die Institute eine Ausweitung der Kredite, etwa weil Firmen wieder mehr investieren. dpa



Software-Industrie wächst

Berlin - Das Geschäft mit Software zieht in Deutschland wieder an. Für dieses Jahr rechnet der Branchenverband Bitkom beim Umsatz in Deutschland mit einem Zuwachs um 4,2 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Nach einem nur mäßigen Wachstum um 2,4 Prozent im Jahr 2010 würde damit erstmals wieder das Niveau erreicht, das die Industrie vor der Wirtschaftskrise erzielte. „Gut drei Viertel aller Software-Anbieter in Deutschland rechnen mit steigenden Umsätzen“, sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Vor allem Unternehmen würden derzeit wieder verstärkt in neue Anwendungen investieren. Weltweit wird mit einem Zuwachs um 5,3 Prozent auf 194 Milliarden Euro Umsatz in diesem Jahr gerechnet.dpa

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