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Chinesen wollen WestLB

Washington - Die chinesische Entwicklungsbank gehört zu den vier Bietern im Verkaufsprozess der angeschlagenen WestLB. Das Interesse der chinesischen Bank sei ein Zeichen, dass sie im Westen stärker Fuß fassen wolle, berichtete das „Wall Street Journal“. Ferner gehörten die Investmentfirmen Blackstone, Apollo und J.C. Flowers zu dem endgültigen Bieterkreis. Es gehe um eine Kaufsumme von ungefähr zehn Milliarden Euro, schreibt die Zeitung. Die Interessenten müssen ihre Angebote bis zum 11. Februar konkretisieren. Die WestLB muss nach Vorgaben der Brüsseler EU-Kommission bis Mitte Februar ein neues Konzept vorlegen und bis zum Jahresende neue Eigentümer finden. dpa

Spanien verstaatlicht Sparkassen

Madrid - Spanien beschleunigt die von der Regierung angekündigte Teilverstaatlichung maroder Sparkassen. Wie am Sonntag aus dem Madrider Wirtschafts- und Finanzministerium verlautete, kann der Staat schon im März damit beginnen, Kapitalanteile von Geldinstituten zu übernehmen, die nicht über genügend Finanzreserven verfügen. Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgado hatte den Sparkassen eine Frist bis zum September gesetzt, um sich auf den Kapitalmärkten die notwendigen Reserven zu beschaffen. Diese Frist war in der Branche jedoch als zu lang bezeichnet worden. Die spanische Regierung hatte im Februar beschlossen, dass die Banken und Sparkassen künftig eine Eigenkapitalquote von wenigstens acht (statt bisher sechs) Prozent aufweisen müssen. dpa

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