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IEA warnt vor Ölpreis-Panik



Paris - Trotz der kräftig gestiegenen Ölpreise hat die Internationale Energie-Agentur (IEA) vor Panik gewarnt. Im Ernstfall halten die strategischen Ölreserven mindestens zwei Jahre, sagte IEA-Chefökonom Fatih Birol in Paris. Bisher gebe es keinen Grund. sie anzugreifen. „Bisher haben wir zwischen 850 000 und eine Million Barrel pro Tag in Libyens Produktion verloren.“ Dies sei etwas mehr als 1 Prozent der weltweiten Ölförderung. „Der Hauptgrund für das Anziehen der Preise ist schlicht die Angst, dass sich die geopolitische Situation weiter verändern könnte“, sagte er.    dpa

Twitter angeblich 7,7 Milliarden wert

San Francisco - Der Kurznachrichtendienst Twitter ist nach einer Versteigerung von außerbörslichen Firmenanteilen schätzungsweise 7,7 Milliarden Dollar wert. Das ist mehr als doppelt so viel wie bei der Bewertung im Dezember für die Zusammenstellung einer Finanzspritze. Investoren seien bei der von der Internetplattform Sharespost organisierten Versteigerung bereit gewesen, 34,50 Dollar je Twitter-Anteil zu zahlen, teilte die Plattform am späten Freitagabend mit. Bei knapp 224 Millionen Aktien ergibt sich damit ein Firmenwert von 7,7 Milliarden Dollar. rtr

Englands Notenbank für Regulierung London - Der britische Zentralbankchef Mervyn King sieht ohne eine stärkere Regulierung der Banken die nächste Finanzkrise heraufziehen. „Das Problem ist immer noch da. Die Suche nach Gewinnen geht weiter. Die Ungleichgewichte wachsen wieder“, sagte King in einem am Samstag erschienenen Interview mit dem britischen „Daily Telegraph“. Die Banken versuchten weiterhin, ihre kurzfristigen Gewinne auf Kosten der Kunden zu maximieren. Besonders scharf kritisierte King die milliardenschweren Bonuszahlungen. Bankern würden damit völlig falschen Anreize gegeben. dpa

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