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Bahn legt zu

Berlin - Bei der Deutschen Bahn hat das Geschäft zum Start ins Jahr angezogen. „Wir haben in den ersten drei Monaten insgesamt ein Umsatzplus von über zehn Prozent gemacht“, sagte Bahnchef Rüdiger Grube dem Magazin „Focus“. Der Güterverkehr laufe „sehr ordentlich“. Diese Zahlen ließen sich aber nicht einfach auf die Folgemonate hochrechnen. Im Gesamtjahr will der Konzern die Marke von 35 Milliarden Euro Umsatz deutlich überschreiten, wie Grube sagte. Im vergangenen Jahr waren die Erlöse um 17,3 Prozent auf 34,4 Milliarden Euro gestiegen. Dazu trug auch bei, dass die neue Regionalverkehrstochter Arriva für vier Monate einbezogen wurde. Bis 2015 peilt die Bahn einen Umsatz oberhalb von 45 Milliarden Euro an. dpa

Neue Stellen bei Autozulieferern

Berlin - Dank der massiven Nachfrage vor allem aus den Schwellenländern wollen die drei größten deutschen Automobilzulieferer in diesem Jahr mindestens 6300 neue Arbeitsplätze im Inland schaffen. Wie die „Automobilwoche“ am Wochenende berichtete, will Bosch 900 Stellen anbieten, Continental und Schaeffler zusammen 3400 sowie ZF Friedrichshafen 2000. Auch die deutschen Autohersteller bauen dem Bericht zufolge ihre Kapazitäten in Deutschland aus. Audi will demnach 1200 neue Experten für Elektromobilität und Leichtbau einstellen. Daimler plane mit rund 2000 neuen Arbeitskräften, BMW mit tausend. Mittelfristig sollen im Volkswagen-Konzern mit Audi zusammengerechnet 5000 bis 6000 Arbeitsplätze dazukommen. AFP

Jede Sekunde 1300 SMS

Berlin - Neuer SMS-Rekord: Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 41,3 Milliarden Kurznachrichten per Handy gesendet – statistisch gesehen mehr als 500 SMS pro Einwohner. Pro Sekunde wurden 1300 SMS verschickt, pro Minute waren es 78 000. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Kurzmitteilungen um gut 20 Prozent. Das ergaben Berechnungen des Verbandes Bitkom auf Basis aktueller Daten der Bundesnetzagentur. Für 2011 erwartet der Bitkom einen weiteren SMS-Zuwachs auf rund 46 Milliarden SMS. Als einen der Hauptgründe für das Wachstum nannte der Bitkom die Flatrate: Viele Kunden hätten entsprechende Mobilfunkverträge. dpa

US-Minister warnt vor Rezession

Washington - Kurz vor Erreichen der gesetzlich festgelegten Schuldenobergrenze hat US-Finanzminister Timothy Geithner vor einer neuen Rezession gewarnt. Sollte der Kongress nicht die Aufnahme neuer Schulden bewilligen, hätte dies katastrophale Folgen für die US-Wirtschaft, erklärte Geithner in einem Brief an den demokratischen Senator Michael Bennet. Voraussichtlich am Montag erreicht der US-Schuldenberg die festgelegte Obergrenze von 14,3 Billionen Dollar. Danach darf die US-Regierung keine neuen Schulden mehr aufnehmen. Allerdings kann das Finanzministerium noch bis zum 2. August mit Sondermaßnahmen dafür sorgen, dass der Staat seine Rechnungen begleichen kann. rtr

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