NACHRICHTEN   :   NACHRICHTEN  

Gazprom weg aus Berlin?

Berlin - Der russische Konzern Gazprom will seine Europa-Zentrale womöglich von Berlin nach Luxemburg verlegen. Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtete, sollen Unternehmensbeteiligungen, die derzeit in Berlin unter dem Dach der Gazprom Germania angesiedelt sind, in Luxemburg konzentriert werden. Ferner solle das operative Geschäft von London aus gesteuert werden. „Die Umstrukturierung dürfte einige der derzeit 520 Mitarbeiter am Standort Berlin den Arbeitsplatz kosten“, schreibt das Blatt. Dem Land Berlin entgingen Steuereinnahmen durch die Schwächung der Gazprom-Niederlassung. Von Berlin aus kontrolliert der Konzern unter anderem die 50-Prozent-Beteiligung an Wingas. Die überraschende Entlassung des ehemaligen russischen Botschafters Wladimir Kotenjow als Gazprom-Deutschlandchef Anfang Juni stehe im Zusammenhang mit der neuen Europastrategie, da Kotenjow sich gegen eine Schwächung der Gazprom Germania gewehrt haben. Tsp

Bayer schließt Millionenvergleich

Monheim - Bayer CropScience hat sich im Rechtsstreit um gentechnisch veränderten Reis mit Anbauern von US-Langkornreis geeinigt. Zur Beilegung der Forderungen der Farmer sollen bis zu 750 Millionen Dollar gezahlt werden. An dem Vergleichsprogramm können alle Landwirte teilnehmen, die im Zeitraum von 2006 bis 2010 Langkornreis angebaut haben. Obwohl Bayer CropScience der Überzeugung sei, im Umgang mit seinem gentechnisch veränderten Reis verantwortlich gehandelt zu haben, liege eine Beilegung des Rechtsstreits im Interesse des Unternehmens, teilte Bayer mit. dpa

Apple gegen Samsung

San Jose - Im eskalierenden Ideenklau- Streit von Apple und Samsung fährt jetzt auch der iPhone-Hersteller schweres Geschütz auf. Apple will in den USA Einfuhr und Verkauf eines Tablet-Computers und dreier Smartphones von Samsung stoppen lassen. Dafür beantragte der US-Konzern eine einstweilige Verfügung vor Gericht in Kalifornien. Wenige Tage zuvor war Samsung vor die amerikanische Handelsbehörde ITC gezogen und hatte ein Importverbot für Apples iPhones, iPad-Tablets und iPod-Player gefordert. Apple lässt die Geräte in China bauen und könnte sie dann nicht mehr in die USA einführen. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben