Wirtschaft : 18,3 Prozent Rendite in zehn Wochen „Eckies“ siegen beim Planspiel Börse

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Berlin Aus 50000 Euro in zehn Wochen 59147,25 Euro machen – das schafften die Berliner Sieger im diesjährigen Planspiel Börse, zu dem die Sparkasse und der Tagesspiegel eingeladen hatten. Die „Eckies“ von der Heinrich-Ferdinand-Eckert-Schule erreichten eine satte Rendite von 18,3 Prozent. Das Team um den 15-jährigen Enrico Hempel setzte auf drei Werte: Apple, American Express und Coca-Cola. Obwohl zwischenzeitlich die Kurse wieder bröckelten, blieben die „Eckies“ bei der Auswahl, weil sich keine Alternative bot. Der Lohn: der erste Platz in Berlin und der 37. in Deutschland.

Auch im europäischen Vergleich liegen die „Eckies“ nicht schlecht. Sie waren erfolgreicher als das beste Team aus Italien, Lettland, Luxemburg und Österreich. Insgesamt gab es mehr als 41000 Depots, von denen rund 50,9 Prozent im Plus abschlossen. Das beste deutsche und europaweite Team – die „witches“, vier Mädchen der Kaufmännischen Schule in Offenburg – steigerte den Depotwert um rund 6000 Euro mehr als die „Eckies“.

Der Platz zwei unter den Berliner Gruppen ging an die Gruppe „revb 113“ von der Schöneberger Luise-und-Wilhelm-Teske-Oberschule . Die Zehntklässler um Burcu Adali setzten wie die „Eckies“ auf drei Werte – Colgate-Palmolive, Cap Gemini und OMV. Ausgewählt hat die Gruppe die Aktien, indem sie die Entwicklung an der Börse zunächst einige Tage beobachtete und dann die drei besten Werte kaufte. Der Zuwachs im Depot: 6994,74 Euro. Aber für sich privat finde sie die Börse zu riskant, sagt Adali. Auf Platz drei landete in der Hauptstadt das Team „Cool DLP 007“ um Duc Le Phu. Die Schüler der Oberschule am Köllnischen Park in Mitte steigerten den Depotwert um 6904,98 Euro. Auch bei Duc Le Phu zahlte sich Ruhe aus. Von Anfang an setzte sein Team fast vollständig auf Apple und – zur Sicherheit – auf Siemens. Für Le Phu wird die Börse wahrscheinlich nicht nur ein Spiel bleiben. „Ich mag Mathematik und alles, was mit Geld und Wirtschaft zu tun hat“, sagt er. Nach dem Abitur kann er sich gut vorstellen, in der Branche zu arbeiten. hop

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