Wirtschaft : 2006 gibt es weniger

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Im kommenden Jahr müssen sich die Beschäftigten nach Einschätzung der Bundesregierung erstmals seit 1949 auf sinkende Einkommen einstellen. Nach vorläufigen Werten ist mit einem Durchschnittsentgelt aller Beschäftigten in Höhe von 29304 Euro zu rechnen. Das sind 265 Euro weniger als 2005. Die Zahlen sind in der vom Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedeten Verordnung über neue Rechengrößen der Sozialversicherung enthalten. Nach dieser Verordnung werden die Einkommensgrenzen , bis zu denen Sozialabgaben zu zahlen sind, heraufgesetzt . Die Anhebung folgt der durchschnittlichen Entwicklung der Bruttolöhne und Gehälter im Jahr 2004. Die Bemessungsgrenze für die Renten und Arbeitslosenversicherung steigt in Westdeutschland um 50 auf 5250 Euro im Monat. Im Osten bleibt sie unverändert bei 4400 Euro. In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung steigt die einheitliche Bemessungsgrenze auf 3562,50 monatlich. dpa

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