Wirtschaft : 22 Milliarden Euro Schaden durch PC-Viren

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(Tsp). Bei europäischen Kleinunternehmen verursacht die zunehmende Flut von Computerviren und Wurmattacken jährlich finanzielle Schäden in Höhe von 22 Milliarden Euro. Das hat eine Studie von Network Associates, einem der führenden Hersteller von Anti-Virenprogrammen, ergeben. Infolge lahm gelegter Personal Computer entstünden den Unternehmen bei jeder Attacke im Schnitt Kosten von rund 5000 Euro, heißt es in der Studie. So musste ein Drittel der deutschen Kleinunternehmen nach einem Virenbefall neue Hardware anschaffen, fast 30 Prozent verloren wichtige Dateien.

Im europäischen Vergleich weist Deutschland mit elf Prozent den höchsten Anteil von Firmen auf, die keinen entsprechenden Virenschutz einsetzten. In Spanien und Großbritannien sind es nur ein Prozent. Für die Studie hat Network Associates insgesamt 500 Kleinunternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Spanien befragt.

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