Wirtschaft : 26,5 Mill.Dollar für ehemalige Kettenraucherin

SAN FRANCISCO .Der Tabakkonzern Philip Morris muß einer krebskranken früheren Kettenraucherin 26,5 Mill.Dollar Entschädigung zahlen.Das entschied ein Richter in San Francisco.Er kürzte damit die zuvor verhängte Summe von 51,5 Mill.Dollar um fast die Hälfte.In der am Dienstag verkündeten Entscheidung erklärte der Richter, die Geschworenen hätten den Konzern zu Recht für die Geheimhaltung der Gefahren des Rauchens zur Rechenschaft gezogen.Die verkürzte Summe reiche aus, um einem Zigarettenhersteller sogar von der Größe des Philip-Morris-Unternehmens "erhebliches Unbehagen" zuzufügen.Der Richter lehnte zugleich einen Antrag des Konzerns auf einen neuen Prozeß ab.Das Beweismaterial habe gezeigt, daß die Firma tatsächlich Informationen über die süchtigmachenden und schädlichen Komponenten ihres Produkts geheimgehalten habe.

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