Wirtschaft : 2800 Aussteller: Schröder eröffnet Spielwarenmesse

Nach einem enttäuschenden Weihnachtsgeschäft hat am Donnerstag die 52. Internationale Spielwarenmesse in Nürnberg begonnen. "Der Weihnachtsmann hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes des Spielwaren-Einzelhandels, Willy Fischel. Die Branche habe 2000 statt des erwarteten Umsatzplus von drei Prozent nur ein Prozent Zuwachs erreicht. Wie berichtet, rechnen die Händler insgesamt mit einem Umsatz von sechs Milliarden Mark. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), dessen Besuch von Protesten bayerischer Transportunternehmer gegen die Ökosteuer begleitet wurde, würdigte die Entwicklung der Branche. "Sie gibt Kindern die Möglichkeit, spielend mit neuen Technologien vertraut zu werden." Auf der Messe zeigen 2800 Aussteller bis zum 6. Februar eine Million Spielsachen.

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