Wirtschaft : 295 Millionen Dollar auf dem Konto

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Die bei Siemens geplante Erhöhung der Managerbezüge um 30 Prozent und die Bezahlung deutscher Führungskräfte angesichts von Massenentlassungen hat zu einer hitzigen Debatte geführt. Nach wie vor am besten werden indes amerikanische Manager bezahlt. Die Bezüge der US-Unternehmenschefs sind auch 2005 wieder kräftig gestiegen. Dies geht aus einer von dem Forschungsinstitut The Corporate Library in Portland im US-Bundesstaat Maine veröffentlichten Untersuchung hervor. Demnach nahmen die Bezüge der Chefs der börsennotierten Unternehmen im Schnitt um 16 Prozent zu. Dies ist jedoch ein deutlich geringerer Anstieg als 2004, als die Top-Manager sich noch über einen satten Zuwachs ihrer Vergütungen um 30 Prozent freuen konnten. Der bestbezahlte Unternehmenschef der USA ist der Untersuchung zufolge Barry Dill er von der Mediengruppe IACInteractive. Er verdiente im vergangenen Jahr 295 Millionen Dollar (232 Millionen Euro). 98 Prozent seiner Bezüge bestanden allerdings in Aktienoptionen. Auf den folgenden Plätzen rangieren Eugene Isenberg vom Ölinfrastrukturkonzern Nabors Industries mit 203 Millionen Dollar und Terry Semel vom Internetriesen Yahoo mit 182 Millionen Dollar . Von den insgesamt 1700 untersuchten Firmen vergüten die 500 größten ihre Chefs mit durchschnittlich sieben Millionen Dollar im Jahr – inklusive Aktienoptionen.AFP

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