Wirtschaft : 35-Stunden-Woche

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„Samstags gehört Vati mir“, mit diesem Spruch demonstrierten die Gewerkschaften schon in den 50er Jahren für eine Arbeitszeitverkürzung. Damals ging es zunächst um die Einführung der 5Tage-Woche. Später wurde dann der Ruf nach einer 35-Stunden-Woche (siehe Bericht auf dieser Seite) laut. Die Beschäftigten sollten mehr Freizeit für ihre Familie haben. Die Gewerkschaften wollten durch die Arbeitszeitverkürzung jedoch auch zum Erhalt von Arbeitsplätzen beitragen. Im Jahr 1984 war die Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche zum ersten Mal ein wichtiger Teil der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie. Nach einem Streik von sechs Wochen einigten sich die Gewerkschaften und die Arbeitgeber auf einen Stufenplan. Dieser sah eine schrittweise Reduzierung der Arbeitszeit vor, bis dann 1995 die 35-Stunden-Woche in der Westdeutschen Metall- und Elektroindustrie realisiert wurde. hin

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