Wirtschaft : 37 Prozent mehr Gewinn - Die gesamte Halbleiterbranche boomt

ruk

Alle Befürchtungen, die Nachfrage am PC-Markt könnte zu Beginn dieses Jahres nachlassen, sind verflogen. Bereits vergangene Woche bestätigte Advanced Micro Devices (AMD) einen positiven Trend am PC-Markt. Nun zeigte das auch Marktführer Intel. Sowohl bei Personalcomputern als auch am derzeit besonders rasch wachsenden Markt für kleinere Kommunikationsgeräte wird eine große Menge leistungsfähiger Halbleiterbausteine, Mikroprozessoren und Mikrokontroller sowie Speicherchips gebraucht. Der Boom bei Kommunikationschips bescherte Spezialisten wie Texas Instruments und Qualcomm diese Woche ein gutes Quartalsergebnis. Intel gelang es im ersten Quartal seines Geschäftsjahres, den Gewinn um 37 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar zu steigern. Intels Finanzchef Andy Bryant bestätigte eine hohe Nachfrage in allen Produktbereichen. Diese sei sogar so hoch gewesen, dass es in manchen Sektoren nicht gelang, den Markt ausreichend zu bedienen. AMD hat offensichtlich bei der Chipausbeute an Zuverlässigkeit gewonnen und kann nun die Kundenwünsche besser bedienen. Nach Angaben von Mercury Research konnte AMD im vierten Quartal 1999 seinen Marktanteil auf 17 Prozent steigern, während Intel mit 80,1 Prozent um einen Zehntelpunkt zulegte. Durch den erbitterten Wettkampf der beiden Rivalen sind die durchschnittlichen Chippreise deutlich gefallen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben