Wirtschaft : 4,1 Prozent mehr für Telekom-Mitarbeiter Höchster Branchenabschluss

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Berlin (dpa). Mit dem in diesem Jahr höchsten Branchenabschluss ist der Tarifkonflikt bei der Telekom beigelegt worden. Die Einkommen der knapp 130 000 Telekom-Beschäftigten steigen am 1. Juli um 4,1 Prozent. Am 1. Mai 2003 kommt dann nochmals eine Erhöhung von 3,2 Prozent hinzu. Auf diesen Kompromiss haben sich Unternehmensführung und Gewerkschaft Verdi nach einem 35-stündigen Verhandlungsmarathon am frühen Samstagmorgen in Berlin verständigt. Die Gewerkschaft hatte ursprünglich 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt gefordert. Das Gesamtvolumen des Abschlusses beträgt knapp 3,3 Prozent. Bei einer Laufzeit von zwei Jahren sind darin auch zwei so genannte Leermonate enthalten.

Zugleich wurde die Gründung einer eigenen Beschäftigungsagentur für die Telekom vereinbart. Damit sollen Beschäftigte, deren Tätigkeitsbereiche sich verändern, für „neue Aufgaben inner- und außerhalb des Konzerns qualifiziert“ werden. Auf diese Weise könnten Entlassungen vermieden werden, sagte Telekom-Personalvorstand Heinz Klinkhammer. Bis Ende 2004 will der Konzern nochmals rund 22 000 Stellen abbauen. In den vergangenen zehn Jahren sind bereits 100 000 Mitarbeiter gegangen.

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