Wirtschaft : 422 Finanzierungen für Mittelstand

Die BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg hat im vergangenen Jahr einen neuen Förderrekord erzielt. Mit 422 verbürgten Finanzierungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Freiberufler wurde mehr Hilfe geleistet als jemals in den 43 Jahren ihres Bestehens. Insgesamt wurden Kredite und Beteiligungen von 170 Millionen Mark ermöglicht, die ohne Absicherung nicht zu Stande gekommen wären, teilte die Bank am Mittwoch in Berlin mit. Das seit 1999 laufende Sonderprogramm "Bürgschaft ohne Bank" habe die Erkenntnis gebracht, dass Geschäftskonzepte vielfach so unausgereift seien, dass eine Bürgschaft nicht in Frage komme. Kritisch sieht die BBB daher die verstärkten Bemühungen, Arbeitslose in die unternehmerische Selbstständigkeit zu führen. Eine solche Maßnahme könne nur im Einzelfall eine arbeitsmarktpolitische Lösung darstellen.

Mit Bürgschaften und Garantien von 134 Millionen Mark seien Gesamtinvestitionen von 353 Millionen Mark ausgelöst worden. Über 1300 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze wurden geschaffen und über 4000 Stellen gesichert. Die von der BBB begleiteten Gründungsvorhaben erhielten im Durchschnitt eine Bürgschaft von 274 000 Mark, während für bestehende Betriebe durchschnittlich 367 000 Mark zur Risikoabsicherung vergeben wurden. Die meisten Förderungen gab es im Dienstleistungsbereich wie Datenverarbeitung, Filmwirtschaft, Werbung/Design und Multimedia.

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