Wirtschaft : 50 000 Stellen für Berlin und Brandenburg UVB laden zum 22. Unternehmertag

Foto: promo
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Berlin - Der neue Flughafen, das Problem des Fachkräftemangels sowie die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft standen im Mittelpunkt des 22. Unternehmertages in Berlin und Brandenburg. „Ausgezeichnete Produkte ,Made in Berlin und Brandenburg’ sind weltweit gefragt und stehen für Qualität und Innovation“, sagte Burkhard Ischler, Präsident der Unternehmensverbände UVB. Im vergangenen Jahr hätten die Firmen in der Region rund 50 000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Zum Thema Arbeitsplätze/Arbeitskräfte äußerte sich auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt als Hauptredner der Veranstaltung am Montagabend. Unter anderem plädierte er für eine bessere „Netzwerkbildung“ zwischen Hochschulen und Wirtschaft.

Gerade in der Universitätsstadt Berlin ist das seit vielen Jahren ein Aktionsfeld der Wirtschaftspolitiker. Ischler nahm vage Stellung zur geplanten Fusion der Innovationsagentur der Technologiestiftung mit der Wirtschaftsförderung Berlin Partner. „Die UVB unterstützt die engere Verzahnung von Innovations- und Wirtschaftsförderung ausdrücklich. Wie dies konkret ausgestaltet werden kann, sollte mit allen Stakeholdern diskutiert und einvernehmlich gelöst werden“, sagte Ischler.

Zum Flughafen BER, dem „zentralen Infrastrukturprojekt“ der Region, sagte der UVB-Präsident, der Eröffnungstermin im Oktober nächsten Jahres „muss nun für die Wirtschaft eine nachhaltig belastbare Planungsgrundlage sein“. Skeptisch äußerte sich Ischler zu Überlegungen der Politik zur Übernahme des Berliner Stromnetzes. Es sei nicht erkennbar, „wie Rekommunalisierung und Haushaltskonsolidierung zusammen passen“, sagte Ischler. Innensenator Frank Henkel (CDU), der kommissarisch auch das Wirtschaftsressort leitet, betonte die Orientierung des Senats auf Wirtschaft, Arbeit und Wachstum. Tsp

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