Die Autofahrer in Deutschland müssen sich in den Sommerferien auf weiter steigende Benzinpreise einstellen. Fachleute rechnen mit einem Anstieg auf über 1,60 Euro pro Liter. Die Schuldigen für die mögliche Teuerung haben sie schon ausgemacht.
Berlin -
Der Chefvolkswirt der Allianz, Michael Heise, sagte der "Bild"-Zeitung: "Es ist zu befürchten, dass der Ölpreis kurzfristig weiter steigt und der Benzinpreis zu Beginn der Reisesaison über 1,60 Euro je Liter klettert." Ein Grund ist laut Heise die immer noch hohe Anzahl von Investoren, die an den Märkten Öl auf Termin kaufen.
Auch die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, Claudia Kemfert, sieht beim aktuellen Benzinpreis noch Luft nach oben. Kemfert sagte der Zeitung: "Es gibt weltweit zu wenig Raffinerie-Kapazitäten. Mit Beginn der Ferienzeit kann sich der Engpass noch verschärfen, der Benzinpreis noch mal um mehrere Cent klettern." Am Mittwoch hatten die Preise für Super- und Normalbenzin bundesweit neue Höchststände erreicht. Im Durchschnitt kostete der Liter Kraftstoff an den Markentankstellen 1,56 Euro.
(mfa/dpa)
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Juchuuu!
mfg,
Dinsdale
Das Traurige daran ist, daß wiedereinmal die Zeche ausschließlich der kleine Mann zahlt und dies bei stets weiter sinkenden Einkommen. Von den Regierenden gewollt? - Als gewollte Gleichmacherei eines EU-Standard?
Jetzt bekommen wir die 2,56 € (5DM) pro Liter Benzin sicher auch bald, nur die spritarmen Autos halt nicht!!
Wie hat J.-C. Juncker (sinngemäß) gesagt: Wir setzen etwas in die Welt und warten dann was geschieht. Geschieht nichts - setzen wir es um! Nur in dem Fall haben andere dann die Sache umgesetzt. Das regierungsseitig ein Gegenlenken durch Senkung von Steuern ausbleibt, gehört auch unter vorstehenden Christbaum.
Frau Kaempfert vom DIW sieht ja ohnehin bei der Preisgestaltung "noch Luft nach oben", will heißen, den abhängigen Konsumenten ist noch einiges an Knete aus dem Kreuze zu leiern.