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Vor den Ferien

Benzinpreis könnte bald auf über 1,60 Euro steigen

Die Autofahrer in Deutschland müssen sich in den Sommerferien auf weiter steigende Benzinpreise einstellen. Fachleute rechnen mit einem Anstieg auf über 1,60 Euro pro Liter. Die Schuldigen für die mögliche Teuerung haben sie schon ausgemacht.
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Berlin -  Der Chefvolkswirt der Allianz, Michael Heise, sagte der "Bild"-Zeitung: "Es ist zu befürchten, dass der Ölpreis kurzfristig weiter steigt und der Benzinpreis zu Beginn der Reisesaison über 1,60 Euro je Liter klettert." Ein Grund ist laut Heise die immer noch hohe Anzahl von Investoren, die an den Märkten Öl auf Termin kaufen.

Auch die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, Claudia Kemfert, sieht beim aktuellen Benzinpreis noch Luft nach oben. Kemfert sagte der Zeitung: "Es gibt weltweit zu wenig Raffinerie-Kapazitäten. Mit Beginn der Ferienzeit kann sich der Engpass noch verschärfen, der Benzinpreis noch mal um mehrere Cent klettern." Am Mittwoch hatten die Preise für Super- und Normalbenzin bundesweit neue Höchststände erreicht. Im Durchschnitt kostete der Liter Kraftstoff an den Markentankstellen 1,56 Euro. (mfa/dpa)
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Kommentare [ 6 ] Kommentar hinzufügen »

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von dinsdale dinsdale ist gerade offline | 19.6.2008 9:32 Uhr
Also wenn wir...
die neue deutsche Spassmarke von 1.59 EUR (3.10 DM) erreicht haben, dann können wir endlich sagen, die NDW hatte ( zumindest in einem Song ) visionäre Qualitäten und wir sind dabeigewesen !

Juchuuu!

mfg,
Dinsdale
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von wabu wabu ist gerade offline | 20.6.2008 8:42 Uhr
Und wie hoch wird er Ende des Jahres sein...?
Die "Grünen" müßten eigentlich noch unter dem Christbaum liegen, mit allen Vieren in der Luft strampeln und vor Lachen nicht mehr können: Ihrer damaligen Forderung von 5 DM je Liter sind sie nie so nahe gekommen, wie heute.
Das Traurige daran ist, daß wiedereinmal die Zeche ausschließlich der kleine Mann zahlt und dies bei stets weiter sinkenden Einkommen. Von den Regierenden gewollt? - Als gewollte Gleichmacherei eines EU-Standard?
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von ebenrot ebenrot ist gerade offline | 20.6.2008 9:40 Uhr
@ wabu - So wird 'n Schuh draus
Mit diesem Beitrag liegen Sie aber ganz schön daneben. Weder Die Grünen noch die "Regierenden" haben diese Preisexplosion zu vertreten. Diese "Ehre" gebührt ganz allein den Spekulanten auf den Märkten. Und eben diese Spekulanten liegen - und das nicht erst zu Weihnachten unter dem Weihnachtsbaum - täglich auf dem Rücken und lachen sich kaputt über das spielend leicht mit ihrem Geld verdiente" Geld. Und Sie, und wir alle, schmieren denen schön den A....!
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von herbert.muecke herbert.muecke ist gerade offline | 20.6.2008 11:11 Uhr
5 DM pro Liter Benzin
Manchmal zeigt sich die Auswirkung der Politik eben sehr viel später. Als die Grünen ihr Konzept 5 DM pro Liter Benzin in die Diskussion brachte war der Aufschrei groß! Das Konzept sah vor, in Stufen den Benzinpreis auf 5 DM zu erhöhen , gleichzeitig wollte man damit das 3l-Auto forcieren. Die Öffentlichkeit hat das nicht verstanden und das Konzept empört verworfen.
Jetzt bekommen wir die 2,56 € (5DM) pro Liter Benzin sicher auch bald, nur die spritarmen Autos halt nicht!!
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von wabu wabu ist gerade offline | 20.6.2008 14:59 Uhr
@ebenrot - Oder anders herum ...
Das glaube ich nicht. Es geht nicht darum, wer den ersten Schuß abgibt - sondern was voher geschieht! Will heißen, daß gar nicht gesagt war, das die "Grünen" die Preistreiber waren. Sie haben aber unbestreitbar die Diskussion darüber erst in Gang gesetzt und "überlegenswert" gemacht.
Wie hat J.-C. Juncker (sinngemäß) gesagt: Wir setzen etwas in die Welt und warten dann was geschieht. Geschieht nichts - setzen wir es um! Nur in dem Fall haben andere dann die Sache umgesetzt. Das regierungsseitig ein Gegenlenken durch Senkung von Steuern ausbleibt, gehört auch unter vorstehenden Christbaum.
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von ebenrot ebenrot ist gerade offline | 20.6.2008 16:03 Uhr
So ist das mit Weihnachten
Nun, den Grünen die Fähigkeit zur Initialzündung für das Verhalten globaler Spekulanten zuzuschreiben gereicht Frau Roth's Truppe eigentlich zur Ehre, oder? Wenn sie denn über solche Befähigungen verfügten, könnten sie sie nützlich pflegen bzw. divers und nützlich aktivieren. Und in der Senkung von Steuern auf den Spritpreis eine Entlastung für den Verbraucher zu sehen, ist ziemlich kurzsichtig. Die Preise würden schnell wieder an das vorherige Niveau herangeführt werden.
Frau Kaempfert vom DIW sieht ja ohnehin bei der Preisgestaltung "noch Luft nach oben", will heißen, den abhängigen Konsumenten ist noch einiges an Knete aus dem Kreuze zu leiern.

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