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UN-Jahresbericht

Investitionen in erneuerbare Energien haben sich verdoppelt

Goldgräberstimmung: Angesichts des Klimawandels sind im Jahr 2007 nach Angaben der Vereinten Nationen die Investitionen in den Sektor der erneuerbaren Energien rasant gestiegen. Vor allem die Solarenergie verbucht enorme Zuwachsraten.
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Nairobi -  Wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht des UN-Umweltprogramms Unep zu den globalen Trends bei Investitionen in saubere Energien hervorgeht, stieg das Investitionsvolumen mit 148 Milliarden Dollar (93 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 60 Prozent an. Davon wurde mit rund 50 Milliarden Dollar das meiste Geld in Windenergie investiert. Die höchste Zuwachsrate konnte erneut der Sektor der Solarenergie verbuchen. Er wuchs seit 2004 jährlich um durchschnittlich 254 Prozent; in ihn flossen vergangenes Jahr knapp 29 Milliarden Dollar.

Unep-Direktor Achim Steiner sprach angesichts des Investitionszuwachses von einer "Goldgräberstimmung". Wie beim Gold im 18. Jahrhundert in Kalifornien gebe es heute bei sauberer Energie auf der ganzen Welt einen "Goldrausch, der Heerscharen von modernen Goldschürfern" anziehe, erklärte er. Derzeit zeige sich eine "grundlegende Wandlung der globalen Energie-Infrastruktur". (jam/AFP)
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Comment
von unbekannt | 1.7.2008 23:29 Uhr
Wenn des Nachts kein Windhauch geht
Ja was ist eigentlich, wenn des Nachts kein Windhauch geht? Nein dann geht nicht das Licht aus! Denn wir haben - das ist unsere sogenannte Grundlast - Kohlekrafwerke, die beständig Strom erzeugen. Ich will hier an dieser Stelle einmal klar machen, dass Stromerzeugung heißt, dass man eine Grundlast hat. In Frankreich wird diese von Kernkraftwerken gestellt. Bei uns in Deutschland wird die Grundlast [neben den bald abgestellten paar Kernkraftwerken] von Kohlekraftwerken gestellt. Kohlekraftwerke kann man nicht an und ab schalten wie den Dynamo am Fahrrad. Es ist sehr aufwendig ein Kohlekraftwerk runterzufahren und wieder hochzufahren. So was wird am Wochenende gemacht ansonsten höchst ungerne. Es ist also irgendwie auch doof, wenn plötlich die Sonne raus kommt und der Wind auffrischt. Dann können tausend Windkrafträder plötzlich Strom erzeugen und millionen Solarzellen können Strom erzeugen. Können wohlgemerkt. Strom wird immer genauso viel erzeugt wie verbraucht wird. >>>>>>>>>>>>>
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von eban eban ist gerade offline | 2.7.2008 18:21 Uhr
Na, so ganz stimmt das nicht.
Es wird eben nicht immer so viel Strom erzeugt, wie verbraucht wird. Wäre dem so, hätten zum Beispiel Nachtspeicherheizungen keine Existenzberechtigung und auch die Überlegung, den nächtlichen Stromverbrauch billiger zu machen, um eine gleichmäßigere Auslastung zu erreichen, wäre dann überflüssig.
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von hfrik hfrik ist gerade offline | 17.7.2008 10:56 Uhr
Jau, ist wirklich vieol zu vereinfacht
Zum einen: Wind und Sonne Schwanken, aber sehr gut planbar (Im Bereich Tage/Stunden). Da es sich um viele kleine Anlagen handelt, ist es extrem unwahrscheinlich, dass viel gleichzeitig kaputt geht. Verreckt die Turbine im AKW, fehlen in Sekunden über 1 GW, völlig unplanbar. In Norddeutschland waren vor kurzem 3 AKW gleichzeitig ungeplant vom Netz - zum Glück gabs genügend WEA um das Aufzufangen.
Auch betreffen die Schwankungen bei Wind und Sonne nur lokale Bereiche. Es herrscht nie vom Nordkap bis zur Sahara, von Spanien bis hinter den Ural gleichzeitig Flaute, und auch die Nachtzeit ist bei dem Betrachtungsraum nur noch sehr kurz.
Das Schwankungsproblem bei erneuerbaren Energien durch Leitungsfähige Netze deutlich reduzierbar, ein weiterer Teil z.B. durch Umdefinition von Nachtstrom in "Windstrom" oder "Tagstrom". Ein - nicht allzu großer - Rest verbleibt, dafür arbeitet man an Speichern - Druckluft, Vanadium-Flow-Bat., die Batterien Elektrokfz - und BHKW u.ä brauchen auch Arbeit

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