Die Eurozone hat die Rezession hinter sich gelassen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal um 0,4 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte.
Luxemburg/Brüssel -
Im Vergleich zum Vorquartal sei das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den 16 Ländern des Währungsraums im
dritten Quartal um 0,4 Prozent gestiegen, teilte Eurostat am Freitag in einer Schnellschätzung mit. In der EU stieg das BIP um 0,2 Prozent. Im zweiten Quartal hatte die Wachstumsrate
noch bei minus 0,2 Prozent in der Eurozone und bei minus 0,3 Prozent
in der EU gelegen.
Volkswirte sprechen von einer Rezession, wenn das BIP mehrere
Quartale hintereinander schrumpft. Getroffen von der weltweiten
Wirtschaftskrise verzeichnete die Eurozone im vierten Quartal 2008
ein Minus von 1,8 Prozent, im ersten Jahresviertel 2009 ein Minus von
2,5 Prozent und im zweiten Vierteljahr ein Minus von 0,2 Prozent. In
der EU waren es jeweils minus 1,9 Prozent, minus 2,4 Prozent und
minus 0,3 Prozent.
Im Vorjahresvergleich ist das saisonbereinigte BIP im dritten
Quartal in der Eurozone allerdings um 4,1 Prozent geschrumpft. In der
Europäischen Union mit 27 Mitgliedstaaten fiel die
Wirtschaftsleistung um 4,3 Prozent. Im zweiten Quartal lag der
Rückgang auf Jahressicht noch bei 4,8 Prozent im Euroraum und 4,9
Prozent in der EU - damit hat sich der Abwärtstrend verlangsamt.
(smz/dpa)
Kommentare [ 0 ]