[Kommentare: 27]

Privater Postdienst

Pin-Zusteller verzichten auf Urlaub

Der private Briefdienstleister Pin richtet sich auf schweres Jahr ein. Die Mitarbeiter werden auf Sparmaßnahmen eingeschworen. So sinkt zum Beispiel die Zahl der Urlaubstage für Zusteller um vier auf 21.
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Berlin -  Die Mitarbeiter der Pin Mail AG kämpfen weiter um das Überleben ihres Unternehmens. „Wir sind bereit auf Urlaub zu verzichten und haben zugestimmt, dass die Zahl der Touren reduziert wird“, sagte der Pin-Betriebsratsvorsitzende Klaus Kosching dem Tagesspiegel am Sonntag. Die Zahl der Urlaubstage sinkt für die Mitarbeiter von 25 auf 21. Die Reduzierung der Touren bedeutet, dass die Zahl der auszutragenden Sendungen pro Mitarbeiter steigt. „Wir wollen unsere Jobs nicht verlieren“, erklärte Betriebsrat Kosching die Zugeständnisse.

Die Pin Mail AG macht als Briefdienstleister der Deutschen Post innerhalb Berlins Konkurrenz. Das Unternehmen gehört – wie der Tagesspiegel auch – zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Die Verlagsgruppe hatte die Anteile der Pin Mail AG im September vom Insolvenzverwalter der früheren Pin-Holding erworben. Von ehemals mehr als 100 Pin-Gesellschaften sind derzeit noch rund 20 im Bundesgebiet aktiv. Zu den Kunden der Berliner Pin gehört zum Beispiel das Land Berlin. Pin hat derzeit rund 1000 Mitarbeiter.

Etwa 20 Prozent der Briefsendungen innerhalb Berlins entfallen laut Vorstandschef Axel Stirl auf Pin. „Noch spüren wir die Wirtschaftskrise nicht“, sagte Stirl. „Aber wir müssen davon ausgehen, dass der eine oder andere Kunde in Berlin unter die Räder gerät. Mit den Sparmaßnahmen machen wir uns robust.“ Rund eine halbe Million Sendungen verarbeite Pin derzeit täglich. Ab Januar werde die Zahl unter 500 000 rutschen, erwartet Stirl. Die Zugeständnisse der Zusteller brächten eine Ersparnis von einer Million Euro. „Wir sind sehr stolz auf die Grundeinstellung unserer Mitarbeiter“, sagte Stirl. Derzeit erhalten die Zusteller den gesetzlichen Mindestlohn von 9,80 Euro pro Stunde. Mitte Dezember entscheidet das Oberverwaltungsgericht, ob die Einführung des Mindestlohns rechtens war. vis

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 07.12.2008)
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Kommentare [ 27 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von bigjoe bigjoe ist gerade offline | 7.12.2008 9:41 Uhr
Unternehmen, die nur existieren können,
wenn sie Lohnleistungen drücken, haben auf dem Markt nichts zu suchen. Wir brauchen neue zusätzliche Arbeitsplätze, und keine, die andere Arbeitsplätze vernichten. Warum müssen eigentlich immer Arbeitnehmer in einer Krise auf Leistungen verzichten, warum wird nie von Unternehmen gefordert, die Gewinnerwartungen herunterzuschrauben bzw. den Lohnverzicht später zu erstatten? Ich hoffe, dass die Arbeitsplätze der Post, die nicht dazu führen, dass der Arbeitnehmer später neben seiner Rente noch Sozialhilfe beantragen muss, erhalten bleiben.
Comment
von nachdenken nachdenken ist gerade offline | 7.12.2008 19:09 Uhr
Und die da oben?
Na ob die mit dem dicken Gehalt in den Chefetagen hier auch entsprechend ihren Beitrag leisten? Das wäre doch interessant um zu wissen. Also lieber TS ran an die Recherchen....
Comment
von epunion.de epunion.de ist gerade offline | 7.12.2008 22:26 Uhr
21 Urlaubstage?
Das verstößt gegen das Bundesurlaubsgesetz
(BUrlG) :

BUrlG § 3 Absatz 1

Der Urlaub beträgt jährlich mindestens 24 Werktage.

Was ist das für Betriebsrat?

Diese Regelung hat auch keine bindende Relavanz für Arbeitnehmer, wenn man das Günstigkeitsprinzip anwendet.

Hiernach gilt immer die Reglung, die günstiger ist und das ist die o.g. BUrlG Regelung.









Comment
von brenner brenner ist gerade offline | 8.12.2008 7:47 Uhr
@ epunion.de
24 Tage Urlaub gibt es bei einer 6-Tage-Woche und bei einer 5-Tage-Woche, beträgt der Mindesturlaub 20 Tage und bei der PIN in Berlin gibt es die 5-Tage-Woche.
Comment
von epunion.de epunion.de ist gerade offline | 7.12.2008 22:44 Uhr
Halbe Angaben
Mindestlohnregelungen :

Zitat:



§ 3
Mindestlöhne
(1) Der Brutto-Mindestlohn beträgt mit Wirkung vom 01.12.2007
a. In den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen,
Sachsen-Anhalt, Thüringen:
8,00 EUR je Stunde,
b. In den übrigen Bundesländern:
8,40 EUR je Stunde.

(2) Der Brutto-Mindestlohn beträgt mit Wirkung vom 01.12.2007 abweichend von Ab-
satz 1 für das Ausliefern von Briefsendungen im Sinne des § 2 Absatz 2 (Briefzustel-
ler) unabhängig vom zeitlichen und/oder mengenmäßigen Anteil an der Gesamttätig-
keit
a. In den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen,
Sachsen-Anhalt, Thüringen:
9,00 EUR je Stunde,
b. In den übrigen Bundesländern:
9,80 EUR je Stunde.




Quelle :
http://www.agv-postdienste.de/downloads/TVMindestlohn.pdf

So wird der größte Teil der Mitarbeiter der PIN-AG in den neuen Bundesländern mitt 8 EUR vergütet.

Comment
von brenner brenner ist gerade offline | 8.12.2008 9:05 Uhr
@ epunion.de
Bitte erst nachdenken oder meinetwegen googeln und dann
schreiben.
In diesem Artikel geht es nur um die Pin AG in Berlin und der Betriebsrat und der der Herr Dr. Stirl, sind nur für die Pin AG in Berlin zuständig.
Comment
von epunion.de epunion.de ist gerade offline | 8.12.2008 20:53 Uhr
@brenner
Zitat:


Von den in Berlin arbeitenden Beschäftigten waren bis vor kurzem nur ca. 500 direkt bei der PIN AG angestellt. Mindestens 30 Prozent von ihnen hatten lediglich befristete Arbeitsverträge. Fast alle Zusteller waren erst Leiharbeitnehmer, bevor sie befristet bei der PIN AG eingestellt wurden. Weitere 350 Beschäftigte arbeiteten als LeiharbeitnehmerInnen auf Basis des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes für die PIN AG; über 300 von ihnen wurden von der Arbeitnehmerüberlassungsfirma Bering International in Frankfurt/Oder ver-mittelt. Hinzu kommen ca. 25 Subunternehmer und ihre jeweiligen Beschäftigten.
...Die Wochenarbeitszeit liegt bei 40 Stunden, der Urlaubsanspruch beträgt, unabhängig davon, ob die Beschäftigten eine 5- oder 6-Tage-Woche haben, 21 Tage. Im Fall der 6-Tage-Woche ist damit der hierfür gültige gesetzliche Mindestanspruch von 24 Tagen unterschritten. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Mehrarbeitszuschläge: Fehlanzeige.



Quellen :
http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/tw/sonstige/pinhuck.html

http://bb.verdi.de/hintergrund/data/Hintergrundinfo_Nr3_PINAG.pdf

Zitat:


Die Regierungskoalition hatte sich am Donnerstag auf Lohnuntergrenzen geeinigt, die für Briefzusteller im Westen 9,80 Euro und im Osten 9 Euro die Stunde vorsehen. Die sonstigen Beschäftigten in den Briefdiensten sollen 8,40 Euro, beziehungsweise im Osten 8 Euro die Stunde bekommen. Dieser von den Tarifparteien vereinbarte Lohn soll im Rahmen des Entsendegesetzes von der Regierung für allgemein verbindlich erklärt werden und würde dann vom 1. Januar an sowohl die Lohnuntergrenze für Briefzusteller bei der Post AG als auch bei den neuen privaten Anbietern wie PIN, TNT und anderen darstellen.



Quelle :
http://www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=in&dig=2007%2F12%2F01%2Fa0106&src=GI&cHash=5481ffd90d



Comment
von brenner brenner ist gerade offline | 8.12.2008 22:15 Uhr
@ epunion.de
Der Artikel bei www.labournet.de ist aus dem Jahr 2006 und Behring spielt bei der Pin AG Berlin schon lange keine Rolle mehr und die Zusteller der Pin AG in Berlin bekommen wirklich den Mindestlohn und falls du das nicht glaubst, ruf bei Ver.di an und lass dich mal auf den neuesten Stand bringen.
Comment
von epunion.de epunion.de ist gerade offline | 9.12.2008 21:23 Uhr
@brenner - Schluss mit der Märchenstunde
8 EUR für ungelernte Briefzusteller :

Januar 2008

Zitat:


Der angeschlagene Briefdienstleister Pin Group beugt sich den Lohnvorgaben für die Branche. "Wir haben uns entschieden, unseren Geschäftsführern zu empfehlen, den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen", sagte Vorstandschef Horst Piepenburg am Mittwoch in Köln.



http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/pin-zahlt-mindestlohn;1381232

Zitat:


Köln - Der angeschlagene Briefzusteller Pin vergütet seine 9000 Beschäftigten nach eigenen Angaben ab sofort mit dem gesetzlichen Mindestlohn. Zwischen 8 Euro und 9,80 Euro pro Stunde wolle man zahlen, sagt Pin-Chef Horst Piepenburg.



http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,530603,00.html

Comment
von brenner brenner ist gerade offline | 10.12.2008 5:28 Uhr
Pin AG in Berlin
Verdammt noch einmal hier in diesem Artikel geht es nur um die Pin in Berlin und die zahlt 9,80 Euro die Stunde. Die Pin Group gibt es nicht mehr ist insolvent gegangen und andere Pin-Firmen in den anderen Bundesländern ebenfalls bzw. wurden verkauft.
Comment
von epunion.de epunion.de ist gerade offline | 9.12.2008 21:37 Uhr
@brenner
Zitat:


Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nimmt die Ankündigung der PIN Group zur Zahlung des Mindestlohns zum Anlass, auf die geltende Rechtslage hinzuweisen: ´Die Beschäftigten in Betrieben der Briefdienstebranche haben einen Anspruch auf den Mindestlohn zwischen acht und 9,80 Euro´, stellte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Andrea Kocsis klar. Diese Regelung gelte, seit der Mindestlohn zum Jahresanfang 2008 vom Bundesarbeitsminister verordnet wurde und damit Gesetzeskraft habe.



Woher wollen Sie wissen wie die Arbeitsvertäge jetzt bei PIN aller Mitarbeiter aussehen? Aber wir empfehlen den TGS Lesern. Fragen Sie doch einmal einfach einen Zusteller der PIN AG, wenn er Ihnen abgehetzt auf dem Fahrrad entgegen kommt?
Wir sind sicher die Antwort lautet : 8 EURO und 6-Tagewoche.

Quelle :
http://nds-bremen.verdi.de/branchen_und_berufe/fachbereich_10_postdienste_speditionen_und_logistik/aktuelles/archiv_2008/pm-2008-01-23-01
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von brenner brenner ist gerade offline | 10.12.2008 5:32 Uhr
@epunion.de
Ich bin Zusteller in Berlin und da es in diesem Artikel nur um die Pin AG in Berlin geht, weiß ich sehr wohl Bescheid über die Situation der Zusteller bei der Pin AG in Berlin.
Und jetzt zum letzten Mal, in diesem Artikel geht es nur um die Pin AG in Berlin und die zahlt 9,80 Euro die Stunde also den Mindestlohn.
Pin Group war gestern!!!
Comment
von epunion.de epunion.de ist gerade offline | 10.12.2008 16:50 Uhr
@brenner
Sie wollen doch wohl hier nicht erklären, dass Sie über alle Arbeitsverträge Ihrer Kollegen Kenntnis haben?! So ein Unsinn.
Comment
von brenner brenner ist gerade offline | 11.12.2008 5:34 Uhr
@epunion.de
Das was die Zustände bei der Pin Ag in Berlin anbelangt habe ich wohl den besseren Einblick als sie. Zusteller in Berlin verdienen 9,80 Euro die Stunde, haben 35 bzw. 40h Stundenverträge und ab 2009 halt nur noch 21 Tage.
Comment
von brandenburger brandenburger ist gerade offline | 8.12.2008 1:25 Uhr
Wieviele Stunden wird täglich gearbeitet?
Bruttolohn von 9,80 € x 168 Std. macht durchschnittlich 1646 € im Monat.

Obwohl ich des öfteren gegen abend noch die grünen Lastesel fahren sehe mit ziemlich verbiesterten Gesichtern auf den schweren Rädern kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass PIN da volle 40 Stundenwoche macht und bezahlt sondern eher deutlich weniger.

Vergrößerung der Touren bedeutet aber zweierlei:
1. Einige Kollegen werden überflüssig
2. alle anderen müssen schneller radeln und austragen
3. Es gibt mehr Geld für die geleisteten Mehrstunden

Nur 1) und 2) dürften zutreffend sein.

Im Klartext "Arbeitsverdichtung", unvergütete Mehrarbeit und weniger Urlaub entgegen dem Bundesurlaubsgesetz.
Comment
von klaushaus klaushaus ist gerade offline | 9.12.2008 19:43 Uhr
Das ganze ist eine Farce!!!
Die Mitarbeiter verzichten freiwillig? Das glauben die doch selber nicht. Viele Mitarbeiter wussten nix davon bis sie es in der Zeitung gelesen haben. Der Betriebsrat ist das letzte, die würden auch der Sklavenhaltung zustimmen, wenn es nicht verboten wäre. Also jeder der nur ansatzweise glaubt das sich Arbeitsbedingungen bei der PIN verbesserten hätten, der irrt sich. Nix ist besser geworden doch aber wie will der Betriebsrat auch was ändern, sind auch nur Krank oder Arbeitsscheu. Wenn sich dann auch noch die verärgerten Mitarbeiter beim Betriebsrat melden und eine Erklärung wünschen, dann bekommen sie zu hören, dass man nicht wisse wie man zu ihnen kommen soll. Solange es noch Menschen gibt die miese Bezahlung angewiesen sind, wird der Wasserkopf weiter seine Taschen füllen und die kleinen Arbeiter darunter leiden.

Die ganze Firma ist einfach nur ein Witz. Viele Ahnungslose an der Spitze und immer nur nach unten Prügeln.
Comment
von brenner brenner ist gerade offline | 10.12.2008 5:35 Uhr
@klaushaus
Es gab in Berlin bei der Pin AG in Berlin eine große Betriebsversammlung wo alle daran teilnehmen konnten und da wurde das diskutiert also das niemand was von wusste, ist ein Gerücht. Mal davon abgesehen das das mit dem weniger Urlaub eh nur im Tagesspiegel stand.
Comment
von klaushaus klaushaus ist gerade offline | 10.12.2008 14:35 Uhr
@Brenner
Sind Sie BR oder GF? Die "Betriebsversammlung", so wie Sie es hier nennen, ist ja wohl die größte Farce die sich ein BR leisten kann. Jeder mit etwas mehr Verstand als ein Affe, hat doch sofort gemerkt das dort unwissende stehen und versuchen einen Blinden nen 47" Plasma Fernseher zu verkaufen. Von dieser "Einladung" zu Betriebsversammlung mal ganz abgesehen, diese war geschrieben als hätte man die BieneMaja Gruppe aus einem Kindergarten dazu beauftragt! Wo ist denn die tolle große Verdi jetzt? Man kann nur für die Mitarbeiter hoffen, das sich ganz schnell was an der Besetzung des BR ändert.
Diese Leute sind keine würdige "Vertretung" der Mitarbeiter. Obwohl ich nicht mal "Vertretung" mit diesem BR in Verbindung bringen würde.

Und was spielt das eigentlich für eine Rolle in welcher Zeitung das stand? Gehen Sie davon aus, das sich PIN Mitarbeiter dem TS nicht gewachsen fühlen oder doch eher sich ihn gar nicht leisten können? Denken Sie ernsthaft das es also nur von Bedeutung sein könnte, wenn es in der "Bild" gestanden hätte?

Fazit: Wie alle aus der Vergangenheit wissen, wird sich bei der PIN nix mehr ändern.
Erst ein der GF höriger BR und nun ein unwissender und feiger BR. Was besser ist, soll jeder für sich selber entscheiden!
Comment
von klaushaus klaushaus ist gerade offline | 10.12.2008 14:49 Uhr
@Brenner
Sind Sie BR oder GF? Die "Betriebsversammlung", so wie Sie es hier nennen, ist ja wohl die größte Farce die sich ein BR leisten kann. Jeder mit etwas mehr Verstand als ein Affe, hat doch sofort gemerkt das dort unwissende stehen und versuchen einen Blinden nen 47" Plasma Fernseher zu verkaufen. Von dieser "Einladung" zu Betriebsversammlung mal ganz abgesehen, diese war geschrieben als hätte man die BieneMaja Gruppe aus einem Kindergarten dazu beauftragt! Wo ist denn die tolle große Verdi jetzt? Man kann nur für die Mitarbeiter hoffen, das sich ganz schnell was an der Besetzung des BR ändert.
Diese Leute sind keine würdige "Vertretung" der Mitarbeiter. Obwohl ich nicht mal "Vertretung" mit diesem BR in Verbindung bringen würde.

Und was spielt das eigentlich für eine Rolle in welcher Zeitung das stand? Gehen Sie davon aus, das sich PIN Mitarbeiter dem TS nicht gewachsen fühlen oder doch eher sich ihn gar nicht leisten können? Denken Sie ernsthaft das es also nur von Bedeutung sein könnte, wenn es in der "Bild" gestanden hätte?

Fazit: Wie alle aus der Vergangenheit wissen, wird sich bei der PIN nix mehr ändern.
Erst ein der GF höriger BR und nun ein unwissender und feiger BR. Was besser ist, soll jeder für sich selber entscheiden!
Comment
von brenner brenner ist gerade offline | 10.12.2008 18:22 Uhr
@klaushaus
Ich habe nicht geschrieben, das die Betriebsversammlung toll war und die Einladungen schick ausgesehen haben, sondern nur das eine stattfand und die Pin-Beschäftigten dort erfahren das der Urlaub gekürzt wird und nicht aus der Zeitung.
Mal davon abgesehen, das wir Zusteller durchaus finanziell in der Lage sind uns ne Tageszeitung leisten zu können.
Ich habe auch nicht geschrieben, das ich den BR oder GF toll finde - ich bin nur ein Zusteller bei der Pin AG in Berlin.
Comment
von werdersven werdersven ist gerade offline | 11.12.2008 0:57 Uhr
Augsburger Puppenkiste
Der Betriebsrat besteht doch nur aus Marionetten. Die Fäden haben doch ganz andere in der Hand. Auf den so genannten Betriebsversammlungen bekommen die Mitarbeiter eine "Gehirnwäsche" um dann auf die Straße zu gehen um gegen den Mindestlohn zu demonstrieren oder sie heben brav Ihre Hand und verzichten mal eben auf 4 Tage Urlaub. Hallo...gerade heute hat die verdi mal eben 8% mehr für den öffentlichen Dienst gefordert.
Comment
von brenner brenner ist gerade offline | 11.12.2008 5:31 Uhr
@werdersven
Die Alternative wäre Personalabbau gewesen dann hätte man natürlich reichlich Urlaub.
Komisch wenn große Autokonzerne ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken (was weniger Geld bedeutet), Zulagen gestrichen werden usw. regt sich keiner auf aber wenn bei der Pin in Berlin 4 Tage Urlaub wegfallen.
Comment
von werdersven werdersven ist gerade offline | 11.12.2008 9:16 Uhr
@brenner
Nur mit dem Unterschied das der Mitarbeiter des Autokonzerns trotz Streichungen mehr Geld zum Leben hat, als ein PIN Mitarbeiter im Monat der in Vollzeit arbeitet. Nicht nur bei mir, sondern auch im Familien- und Bekanntenkreis hat das streichen der Urlaubstage dafür gesorgt, der Pin noch negativer gegenüber zu treten. Na dann mal viel Erfolg beim werben neuer Kunden.
Comment
von klaushaus klaushaus ist gerade offline | 11.12.2008 9:27 Uhr
@brenner
Also so wie Sie die Sache hier verteidigen, kann man doch eher davon ausgehen das Sie von der GF oder dem BR sind. Kein Arbeitnehmer ist über weniger Urlaub glücklich.
Trotz der 4 Tage weniger Urlaub, wurde auch Personal abgebaut und es werden noch SICHER weitere Stellen gestrichen. Also was hat das eine mit dem anderen zu tun?
@Brenner: entweder sind Sie hier um diese machenschaften zu rechtfertigen weil Sie dem BR oder der GF angehören oder Sie sind ein Blinder mit einen 47" Plasma Fernseher und erzählen ihren Freunden wie toll die Farben sind. ( damit möchte ich keine Blinden Menschen angreifen, dient lediglich als Metapher.)

Was ich mich die ganze Zeit frage, was denkt denn die tolle Verdi dazu? Erst machen die so ein Affentanz um die PIN und nun hört man nix?

Thema: Autokonzerne = das ist eine vorübergehende einschränkung und wie ist das bei der PIN? Die Mitarbeiter der PIN werden in 20 Jahren nicht das Lohnniveau dieser Mitarbeiter haben. Im gegenteil, Sie werden alle Halsbänder tragen mit der aufschrift "EIGENTUM DER PIN MAIL AG"!!!

Fazit: Ich hoffe für die PIN Mitarbeiter das die Halsbänder wenigstens Bequem sind und keine elektroschocks abgeben.
Comment
von brenner brenner ist gerade offline | 11.12.2008 11:17 Uhr
Urlaubsregelung
Wo habe ich gehschrieben das ich das mit dem Urlaub gut finde?
Und die Urlaubsreglung gilt nur für das Jahr 2009.
Comment
von klaushaus klaushaus ist gerade offline | 11.12.2008 17:20 Uhr
@brenner
Da Sie anscheinend nicht Gut informiert sind oder auch diese Tatsache nur wieder verherrlichen wollen, erkläre ich ihnen das gerne noch mal mit dem Urlaub.

Fakten:
- weniger Urlaub ist wie eine Gehaltsminderung
- wenn die Mitarbeiter weniger Urlaub haben, werden andere
Mitarbeiter überflüssig = Stellenabbau!!
- Mitarbeiter verzichten auf Urlaub und doch wurden Stellen
schon abgebaut

Fakten Fazit: Aufgrund des "NOCH" bestehenden Mindestlohns, ist es der GF nicht möglich das Gehalt zu reduzieren.
Was also tun?
Und jetzt kommen Sie ins Spiel bzw. der BR.;-) ☻

Sie Verkaufen den Mitarbeitern das Unternehmen sei nur zu retten, wenn die Mitarbeiter auf Urlaub verzichtet und der BR könne so auch den Stellenabbau verhindern. Was noch dazu kommt den Mitarbeitern wurde gesagt das betreffe nur das Jahr 2009 mit dem Urlaub. Das stimmt ja so auch nicht. Es gibt die Option es bis 2011 zu verlängern. Und bitte, es glaubt doch niemand das diese Option nicht genutzt wird.

Also, was versuchen Sie hier schön zu reden????
Warum redet man mit den Mitarbeitern nicht Klartext?
Ist dieser überhebliche BR dazu nicht in der Lage und versucht weiter auf schön Wetter zu machen?
Da sind wir wieder bei dem Plasma Fernseher. Was hat ihrer eigentlich gekostet oder gab es den dazu weil Sie hier VERSUCHEN das zu rechtfertigen? Dann könnte ich das nach vollziehen. Dann wäre meine nächste Frage: Wo hole ich mir meinen ab?☻
Comment
von brenner brenner ist gerade offline | 11.12.2008 18:20 Uhr
@klaushaus
Was ist daran nicht zu verstehen, das Mitarbeiter in schwierigen Zeiten auf 4 Tage Urlaub im Jahr 2009 (denn solange gilt die Reglung erstmal und 2010 wird neu verhandelt)verzichten? Es gibt halt Menschen denen ist ein Spatz in der Hand lieber als ne Taube auf dem Dach.

Aber anscheinend haben in Berlin nicht nur Viertklässler eine Leseschwäche sondern auch sie. Ich jedenfalls kann nicht erkennen, wo ich die Pin Ag, die GF oder den BR gelobt habe.

Und falls ich mir irgendwann mal ein neuen Fernseher zulegen sollte, dann keinen Plasma sondern LCD

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