Wirtschaft : "ABB-Vorstand bleibt

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Begründung schuldig" IG Metall kämpft weiter für PankowVON MO BERLIN.Die zähen Verhandlungen über die Zukunft des ABB-Werkes in Pankow gehen weiter.Wie der Sprecher von ABB-Kraftwerke Berlin GmbH, Seibt, auf Anfrage bestätigte, arbeiteten die paritätisch besetzten Arbeitsgruppen unter Hochdruck.Erklärtes Ziel bleibe, eine dauerhafte industrielle Lösung für das Gelände in Pankow zu finden.Die IG Metall teilte am Freitag mit, daß der Vorstand von Asea Brown Boveri (ABB) bisher keine Begründung für die geplante Aufgabe des Standortes in Pankow habe vorlegen können.Am Donnerstag waren Vertreter der IG Metall, des Betriebsrates und des ABB-Vorstandes zu einem mehrständigen Gespräch zusammengetroffen. Der Vorstand habe, so die IG Metall, damit entgegen seiner Zusage vom Januar, die schriftlichen Unterlagen über die Begründung der geplanten Werksschließung in Pankow erst dem Aufsichtsrat und dann dem Betriebsrat sowie der IG Metall vorzulegen, nicht eingehalten.Vertreter der Gewerkschaft bezweifeln, daß es überhaupt wirtschaftliche Gründe gibt, die eine Schließung des Berliner Werkes rechtfertigen können.Wie berichtet schreibt das Werk in Pankow schwarze Zahlen, die Auftragslage gilt gemeinhin als gut. Wie die Gewerkschaft mitteilt, konnten die entsprechenden wirtschaftlichen Kenndaten aus Berlin von den Vertretern des Vorstandes, Dietz und Lienhard, nicht wiederlegt werden.Es sei davon auszugehen, daß die Berliner Daten dem Mannheimer Vorstand zum Zeitpunkt der vorläufigen Entscheidung nicht vorgelegt haben, heißt es in einer entsprechenden Presseerklärung.Um die Richtigkeit der von IG Metall und Betriebsrat vorgelegten Wirtschaftsdaten zu überprüfen, waren acht Arbeitsgruppen eingesetzt worden.Nach Vorlage erster Ergebnisse würden die Beratungen fortgesetzt, heißt es weiter. Bei der Technischen Universität Berlin ist folgende Stelle zu besetzen

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