Wirtschaft : AFFÄRE MILBRADT

Der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) gerät wegen eines privaten Geldgeschäfts mit der landeseigenen SachsenLB in die Schlagzeilen. Dem „Spiegel“ zufolge sollen sich Milbradt und seine Frau an einem geschlossenen Immobilienfonds beteiligt haben, mit dem 1996 der Neubau der Landesbank in Leipzig finanziert wurde. Das Investment habe zu einem Zeitpunkt stattgefunden, als Milbradt Finanzminister im Kabinett Biedenkopf war und damit qua Amt Chef des Verwaltungsrats des im August 2007 notverkauften Geldhauses. Die Milbradts finanzierten ihre Fondsbeteiligung, die rund 50 000 Euro betragen soll, teilweise über einen Kredit der Bank. AFP

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