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Agrarminister Schmidt : US-Hormonfleisch darf nicht nach Europa  

Keine Antibiotika und artgerechte Haltung: Minister Schmidt glaubt an die Macht der Verbraucher.

Heike Jahberg
Als Anwalt der Bauern, Tiere und Pflanzen versteht sich Agrarminister Gerhard Schmidt.
Als Anwalt der Bauern, Tiere und Pflanzen versteht sich Agrarminister Gerhard Schmidt.Foto: picture-alliance

Bundesagrarminster Christian Schmidt (CSU) will verhindern, dass Fleisch von amerikanischen Tieren, die mit Hormonen oder wachstumsfördernden Antibiotika aufgezogen worden sind, im Zuge von TTIP nach Europa kommt. „Dieses Fleisch gehört nicht auf den europäischen Markt“, sagte der CSU-Politiker dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Schmidt mahnte aber auch deutsche Mäster, den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren und sich Gedanken über das Tierwohl zu machen. „Immer mehr Verbraucher achten darauf, wie die Tiere gehalten worden sind und wo sie herkommen“, sagte Schmidt. „Irgendwann wird der Handel den Mästern Fleisch nicht mehr abnehmen, wenn die Tiere nicht artgerecht gehalten worden sind", sagte Schmidt im Interview mit dem Tagesspiegel.

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