Wirtschaft : Air Berlin und HLX wachsen

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Berlin Die Billigflieger Air Berlin und HLX melden neue Rekordstände bei den Passagierzahlen. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin konnte die Zahl der Passagiere im ersten Halbjahr 2005 um 15 Prozent steigern. Von Januar bis Juni wurden 6,1 Millionen Gäste befördert. Der zum Reisekonzern Tui gehörende Billigflieger Hapag-Lloyd-Express (HLX) beförderte im ersten Halbjahr rund 1,7 Millionen Passagiere – 40 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bei Air Berlin resultiere das Wachstum vor allem aus den europäischen Städteverbindungen von Air Berlin, sagte Geschäftsführer Joachim Hunold am Dienstag. Besonders hohe Zuwachsraten erzielte das Unternehmen an den Flughäfen Wien, Düsseldorf, Zürich und Palma de Mallorca. Obwohl die Fluggesellschaft den Anteil des Einzelplatzverkaufs von 53 auf 60 Prozent erhöhte, konnte Air Berlin auch im Veranstaltergeschäft zehn Prozent zulegen. „Angesichts der guten Entwicklung in den ersten sechs Monaten ist das Erreichen unseres selbst gesteckten Jahreszieles von 13,7 Millionen Passagieren weiterhin realistisch“, sagte Hunold.

Seit Jahresbeginn hat Air Berlin bereits 350 neue Mitarbeiter eingestellt. Insgesamt sind es jetzt 2600. Bis Ende des Jahres sollen mindestens noch 70 weitere Mitarbeiter hinzukommen. Das Unternehmen stellt Flugbegleiter, aber auch technisches Personal ein – weil das Streckennetz weiter ausgebaut wird, aber auch, weil ab Herbst die ersten der 70 neuen Airbus-Maschinen ausgeliefert werden, die Air Berlin 2004 geordert hat.

Seit 1.Juli hat Air Berlin den Kerosinzuschlag um vier auf jetzt 14 Euro pro Person und Strecke erhöht. Eine weitere Erhöhung wollte ein Unternehmenssprecher nicht ausschließen. „Wenn Kerosin noch teurer wird, wird man sich im Preis den Kosten anpassen müssen“, sagte der Sprecher dem Tagesspiegel. vis

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