Wirtschaft : Airbus: Brüssel verteidigt Beihilfen

Bei der Entwicklung des Riesen-Airbus A 380 hat sich die EU nach eigenen Angaben strikt an die Vorschriften für staatliche Beihilfen im Flugzeugbau gehalten. Entsprechend habe die EU-Kommission die US-Regierung informiert, sagte ein Sprecher von EU-Handelskommissar Pascal Lamy am Montag in Brüssel. Der öffentliche Beitrag zu den Entwicklungskosten bleibe unter der Schwelle von 33 Prozent, sagte der Sprecher, ohne absolute Zahlen zu nennen. Es handele sich um rückzahlbare Darlehen. Nach früheren Angaben soll die A 380-Entwicklung rund zwölf Milliarden US-Dollar kosten. Ein Abkommen zwischen der EU und den USA zum Handel mit großen Zivilflugzeugen aus dem Jahr 1992 legt für öffentliche Darlehen zur Entwicklung großer Flugzeuge des zivilen Luftverkehrs eine Höchstgrenze von 33 Prozent fest. Von neun Mitgliedsländern, die an dem A 380-Programm teilnehmen, hätten sieben solche Hilfen gewährt, hieß es in Brüssel.

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