Wirtschaft : Aktienfieber: Mit Investmentfonds das Risiko streuen

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Ein großer Vorteil von Investmentfonds liegt in der Streuung des Anlagerisikos. Statt in eines oder in wenige Wertpapiere anzulegen, investiert der Anleger in ein ganzes Paket. Die Beobachtung der Finanzmärkte und einzelner Titel übernimmt das Fondsmanagement, der Anleger ist von der Entwicklung einzelner Aktien weniger abhängig. Allerdings variiert das Risiko auch bei Fonds sehr stark. Je risikoreicher und enger der Markt, in dem der Fonds anlegt, umso höher ist auch die Schwankungsanfälligkeit - nach oben wie nach unten. Beispielsweise ist ein Fonds, der nur in Internet-Aktien oder nur in chinesischen Aktien anlegt, sehr viel risikoreicher als einer, der beispielsweise in europäischen Standardaktien anlegt. Bei Fonds in fremder Währung kommt noch das Währungsrisiko hinzu. Die Wahl des Fonds hängt also davon ab, wie risikobereit oder risikoscheu der Anleger ist und ob er in einem bestimmten Bereich - beispielsweise in einer Branche wie der Biotechnologie oder in einem Land wie Japan - die besten Chancen sieht oder ob er breiter gestreut anlegen will wie zum Beispiel in einen Aktienfonds der großen Standardwerte weltweit.

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