Wirtschaft : Aktienoptionsprogramm

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Mit Aktienoptionsprogrammen sollen Mitarbeiter und Führungskräfte einen Anreiz dafür bekommen, viel für ihr Unternehmen zu leisten. Das Prinzip ist simpel: Sie bekommen das Recht, Aktien des Arbeitgebers nach einer Wartefrist zu einem festen Preis und zu bestimmten Konditionen zu erwerben. Mindestens nach zwei Jahren und höchstens nach zehn Jahren können sie die Aktien wieder verkaufen. So profitieren sie davon, wenn sie durch ihre Arbeit den Wert des Unternehmens gesteigert haben. Das heißt aber auch, dass die Leitung des Unternehmens im Interesse der Anteilseigner handelt. Manager und Aktionäre haben dann das gleiche Ziel: die Steigerung des Kurswerts der Aktien. Der Preis, zu dem Manager oder Mitarbeiter die Aktien kaufen dürfen, kann zum Beispiel an den Kurs des Papiers gekoppelt werden. Möglich ist aber auch, dass der Bezugspreis zusätzlich von der Entwicklung eines Aktienindex abhängig ist. fw

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