AKTIONÄRE : Lieber direkt in Aktien als in Fonds

Der Börsenboom im ersten Halbjahr 2013 hat den Aktionärszahlen in Deutschland unter dem Strich keinen Schub gegeben. Zwar kletterte die Zahl der Anleger, die direkt in Aktien investierten, auf rund 4,9 Millionen und damit auf den höchsten Stand seit 2003, wie das Deutsche Aktieninstitut am Montag in Frankfurt mitteilte. Zugleich jedoch verringerte sich die Zahl derer, die über Fonds indirekt Geld in Aktien steckten. Insgesamt hatten somit rund 9,4 Millionen Anleger in Deutschland direkt und/oder indirekt Geld am Aktienmarkt investiert. Im Durchschnitt des Jahres 2012 waren es noch 9,5 Millionen. Die Aktionärsquote in Deutschland ist mit 14,6 Prozent nach wie vor vergleichsweise niedrig. „Im Vergleich zu anderen Industrienationen sind wir von einer entwickelten Aktienkultur in Deutschland weit entfernt“, stellte das Aktieninstitut fest. Zu Zeiten des Börsenbooms 2001 zählte Deutschland fast 13 Millionen Aktionäre, die Aktionärsquote lag bei 20 Prozent. dpa

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