Wirtschaft : Aktionäre und Gläubiger

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Größter Aktionär bei Philipp Holzmann ist mit 30 Prozent die belgische Gevaert-Gruppe. Sie ist erst Ende des vergangenen Jahres mit rund 400 Millionen Mark beim Frankfurter Baukonzern eingestiegen. Die Deutsche Bank, die bis dahin größter Anteilseigener war, hält seitdem 15 Prozent des Aktienpaketes. Weitere Aktionäre, die mehr als fünf Prozent der Anteile besitzen, sind nicht bekannt. 55 Prozent der Holzmann-Anteile sind breit gestreut, angeblich unter rund 15 000 Kleinaktionären. Darunter sind nach Angeben des Unternehmens auch viele Mitarbeiter von Holzmann.

Zu den Gläubigern des Konzerns zählen alle namhaften Banken: Die Deutsche Bank hat 1,8 Milliarden Mark bereitgestellt, die HypoVereinsbank gilt mit einem Betrag von 783 Millionen Mark als Nummer Zwei. Beträge zwischen 300 und knapp 600 Millionen Mark haben die Bayerische Landesbank, die Landesbank Hessen-Thüringen, die Commerzbank, die Bankgesellschaft Berlin, die DG Bank und die Dresdner Bank im Feuer. Mit kleineren dreistelligen Millionenbeträgen sind die BHF Bank, die WestLB und die Depfa-Bank involviert. Weitere neun Banken zählen zu den wichtigen Gläubigern des Baukonzerns.

Im Aufsichtsrat von Holzmann sind drei Geldhäuser vertreten: Die Deutsche Bank, die Bayerische Landesbank und das Bankhaus Metzler.

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