Wirtschaft : Alba steigt beim Kunststoff-Recycler PKR ein Alba übernimmt mit 50 Prozent die Unternehmensführung

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Berlin (chg). Das Berliner Entsorgungsunternehmen Alba ist mit 50 Prozent beim Kunststoff-Recycler PKR eingestiegen. Damit hat die Alba AG zugleich die unternehmerische Führung des in Beselich bei Limburg an der Lahn ansässigen Unternehmens übernommen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Alba AG in Beselich das Tochterunternehmen Alba Schiller Kunststoff GmbH (ASK) zur Wiederverwertung von Polyethylenterephthalat (PET) gegründet. „Für uns ging es darum, uns in diesem Bereich noch stärker zu engagieren“, so der Pressesprecher der Alba AG, Axel Bahr. Alba Schiller ist ein Zulieferer für die PKR im Recycling-Prozess. Da hätte es Axel Bahr zufolge alleine schon aus logistischen Gründen nahe gelegen, die beiden Unternehmen unter einem Dach zu vereinen. Während die ASK die PET-Flaschen sammelt, aufbereitet und zerschreddert, stellt die PKR aus den „Flakes“ wieder lebensmitteltaugliches Granulat her, aus dem dann die neuen Flaschen geblasen werden. Die beiden Unternehmen beschäftigen zusammen rund 30 Mitarbeiter.

PET ist ein vielfältig einsetzbarer, leichter und bruchfester Kunststoff, der vor allem als Verpackung Verwendung findet und nach Gebrauch problemlos wiederverwertet werden kann. Der Verbraucher kennt vor allem die dünnwandigen PET-Mineralwasserflaschen. Sowohl die Herstellung als auch das Recycling ist energiesparend und umweltfreundlich. Damit ist PET eine in vielen Punkten überlegene Alternative zu anderen Verpackungsmaterialien. Pro Jahr werden 7000 Tonnen Kunststoff verarbeitet, was rund 250 Millionen PET-Getränkeflaschen entspricht.

Die Alba AG hat sich auf Entsorgung und Recycling spezialisiert und beschäftigt mittlerweile 5200 Mitarbeiter, davon alleine rund 1700 in Berlin. Das Familienunternehmen wurde 1968 gegründet. Zu ihm gehören inzwischen 72 Tochterunternehmen in Deutschland und Osteuropa.

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