Wirtschaft : Alle sechs Jahre ein neuer Fernseher

Berlin - Die Deutschen kaufen sich mittlerweile im Schnitt alle sechs Jahre einen neuen Fernseher. Zu Zeiten klassischer Röhrenfernseher tauschten die Verbraucher ihre Geräte im Schnitt nur alle zehn Jahre aus, wie der Hightech-Verband Bitkom am Sonntag unter Berufung auf Daten der Marktforscher von GfK Retail and Technology mitteilte. „Früher wurden die Geräte ausgetauscht, wenn sie kaputt waren. Heute schafft man einen Fernseher an, um neue Funktionen nutzen zu können oder einen größeren Bildschirm zu genießen“, sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Ralph Haupter.

Für den Kauf moderner Flachbildfernseher sorgen laut Bitkom Innovationen wie hochauflösendes oder 3D-Fernsehen sowie Geräte mit Internetanschluss. „Auch ein niedriger Stromverbrauch ist in Zeiten hoher Energiepreise zu einem wichtigen Argument für die Neuanschaffung geworden“, erklärte Haupter. 2010 kauften die Deutschen laut Bitkom neun Millionen Flachbildfernseher – so viele wie noch nie. Dieses Jahr werde die Zahl voraussichtlich auf 9,5 Millionen Geräte steigen. Im Schnitt kosten die Fernseher zur Zeit 633 Euro – ein Viertel weniger als noch 2008. AFP

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