Wirtschaft : Allgemeiner Wirtschaftsdienst: "Persönliche Beratung wird immer wichtiger"

Herr Maschmeyer[was unterscheidet den AWD von sei]

Carsten Maschmeyer ist Vorstandsvorsitzender des Allgemeinen Wirtschaftsdienstes AWD Holding AG.

Herr Maschmeyer, was unterscheidet den AWD von seinen Wettbewerbern?

Wir unterscheiden uns durch unsere Unabhängigkeit: Kein Produktpartner hält wesentliche Positionen an AWD. Wir bieten die Finanzprodukte von 200 Banken, Versicherungen, Investmentfonds und Bausparkassen an und keine eigenen Produkte. Unsere Berater erhalten einheitliche Provisionen für vergleichbare Produkte. Kein anderer Finanzdienstleister hat mit diesem Geschäftsmodell mehr Umsatz erzielt als wir.

Es gab wiederholt Beschwerden, AWD-Mitarbeiter fehle es an Fachkenntnis. Wie werden Ihre Mitarbeiter ausgebildet?

Wir haben schon vor fünf Jahren eine Qualifizierungsoffensive eingeleitet. Nur voll ausgebildete, hauptberufliche Wirtschaftsberater dürfen ein Kundengespräch führen. Die Berater werden in einem einjährigen Ausbildungsprogramm vorbereitet, das wir mit der Uni Passau entwickelt haben. Danach folgen Fortbildungen von durchschnittlich rund 40 Tagen im Jahr. Unsere Vergleichssoftware ermöglicht zudem eine bedarfsgerechte Beratung unserer Kunden.

Warum brauchen Anleger den AWD. Ist der Aktienkauf im Internet oder über die Hausbank nicht viel einfacher und preiswerter?

Die persönliche Beratung wird - gerade beim Thema Altersvorsorge oder Lebensversicherung - immer wichtiger. Wir verfolgen eine "Multi-Channel-Strategie": Der Kunde kann sich über eines der 220 Beratungsbüros, im persönlichen Gespräch, übers Telefon oder das Internet an uns wenden.

Wird AWD auch eigene Aktien vertreiben?

AWD wird Aktienfonds, aber keine einzelnen Titel vermitteln.

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