Wirtschaft : Allianz zahlt an Flutopfer

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Die Allianz hat bislang mehr als 100 Millionen Euro an die Opfer der Elbe-Flut ausgezahlt. Bis Anfang September habe die Allianz mehr als 40 000 Schäden an Gebäuden, Hausrat und Autos bearbeitet, sagte der Chef der Allianz Versicherungs-AG, Reiner Hagemann, in München. Mitte September will die Allianz alle größeren Schäden besichtigt haben. Nach eigener Einschätzung wird sie die Katastrophe 550 Millionen Euro kosten. dpa

Intel senkt Umsatzprognose

Angesichts der Flaute auf dem Computermarkt hat der weltgrößte US-Chiphersteller Intel seine Geschäftserwartungen für das laufende Quartal gesenkt. Wie der Konzern mitteilte, geht er für den Zeitraum von Juli bis Ende September noch von einem Umsatz zwischen 6,3 bis 6,7 Milliarden Dollar aus. Bislang hatte die Erwartung bei 6,3 bis 6,9 Milliarden Dollar gelegen. AFP

Sampo will Grundig kaufen

Der asiatische Haushaltsgeräte- und Elektronik-Hersteller Sampo soll Medienberichten zufolge den defizitären Elektronikkonzern Grundig kaufen. Das asiatische Unternehmen wolle sich damit den Zugang zum deutschen Markt verschaffen, berichteten Zeitungen. Andere nannten den türkischen Fernsehgeräte-Hersteller Beko als Partner. Äußern wollte sich Grundig dazu nicht. dpa

LTU erwartet Investor

Der Ferienflieger LTU erwartet ein Jahr nach seiner existenzbedrohenden Krise den Einstieg eines Investors. „Wir sind im Gespräch mit Investoren, die kleinere Anteile von zehn bis 20 Prozent übernehmen wollen“, sagte ein Sprecher. Damit würde der bei Treuhändern geparkte Swissair-Anteil von 49,9 Prozent an LTU aufgesplittet. dpa

Piloten streiken bei Air France

Wegen eines viertägigen Pilotenstreiks hat Air France am Freitag mehrere hundert Flüge abgesagt. Bereits am ersten Streiktag fielen zwei Drittel der geplanten Air-France-Flüge aus. Die 4900 Piloten und Bordmechaniker wollen Gehaltserhöhungen von 17 Prozent erreichen. Air France verweist darauf, dass das Einkommen zehn Prozent höher liege als bei der Lufthansa. AFP

Pfaff nach Italien verkauft

Der Kaiserslauterer Industrienähmaschinen-Hersteller Pfaff wird an einen italienischen Investor verkauft, behält aber den n Pfaff bei. Das Pfaff-Insolvenzverwalter-Büro bestätigte am Freitag, dass die Investmentbank Efibanca SpA mit Sitz in Mailand ein Angebot von „unter 20 Millionen Euro“ unterbreitet und der Gläubigerausschuss zugestimmt habe. dpa

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